Andy Warhol Zitate

1963
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«Es ist schwer, kreativ zu sein, und es ist auch schwer, nicht zu glauben, daß das, was du machst, kreativ ist, oder nicht als kreativ bezeichnet zu werden, weil alle Leute immer davon und von Individualität reden. Jeder ist ständig kreativ.»

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Quellenangabe:Kunsttheorie im 20. Jahrhundert,Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991,erschienen im Hatje Cantz Verlag,1998, Seite 897

1963
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«Ich male in dieser Art, weil ich eine Maschine sein möchte, und ich habe das Gefühl, daß ich alles, was ich mache, wenn ich in der Art einer Maschine arbeite, auch wirklich machen möchte.»

Quellenangabe:Kunsttheorie im 20. Jahrhundert,Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991,erschienen im Hatje Cantz Verlag,1998, Seite 898

1963
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«Zwanzig Jahre lang, schätze ich, aß ich jeden Tag das gleiche zu Mittag, Tag für Tag immer das gleiche. Jemand hat mal gesagt, meine Lebensgewohnheiten hätten mich beherrscht; mir gefiel diese Vorstellung.»

Quellenangabe:Kunsttheorie im 20. Jahrhundert,Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991,erschienen im Hatje Cantz Verlag,1998, Seite 898

1963
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«Dada muß irgendwie eine Verbindung zu Pop haben – es ist ganz komisch, denn beide Namen sind im Grunde Synonyme. Weiß irgendjemand, was sie bedeuten sollen oder worauf sie sich beziehen, diese Namen? Johns und Rauschenberg – die ganzen Jahre hindurch hieß es, sie seien Neo-Dada, und alle meinten sie seien epigonal und unfähig, die von ihnen verwendeten Dinge irgendwie zu verwandeln – werden heute als Vorläufer der Popkunst gehandelt. Es ist komisch, wie sich die Dinge wandeln.»

Quellenangabe:Kunsttheorie im 20. Jahrhundert,Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991,erschienen im Hatje Cantz Verlag,1998, Seite 899

 
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«Ich fände es groß­artig, wenn mehr Leute mit Siebdruck arbeiten würden so dass keiner mehr wüsste, ob mein Bild wirklich mei­nes oder das eines anderen wäre.»

 
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«Kunst ist sehr schnell, weil jede Kunstform, kaum bekannt gemacht, in einer Woche wieder altmodisch ist.»

 
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«Ich glaube wirklich an leere Räume, obwohl ich als Künstler viel Müll produziere. Ein leerer Raum ist nie vergeudeter Raum. Ein vergeudeter Raum ist jeder Raum, in dem Kunst ist. Ein Künstler ist jemand, der Sachen produziert, die keiner haben muss. Er nimmt aus irgendeinem Grund jedoch an, es sei eine gute Idee, seine Mitmenschen mit Kunst zu versorgen. Auf der einen Seite glaube ich also wirklich an leere Räume, aber auf der anderen Seite mache ich, weil ich immer noch Kunst mache, immer noch für andere Müll, den sie dann in ihre Räume tragen, die, wie ich meine, eigentlich leer bleiben sollten.»

1963
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«Jemand hat einmal gesagt, Brecht wollte, daß alle gleich denken. Ich möchte, daß alle gleich denken. Aber Brecht wollte es über den Kommunismus erreichen, in gewisser Weise. In Rußland will es die Regierung durchsetzen. Hier bei uns geschieht es ganz von selbst, ohne daß eine strenge Regierung Druck auf uns ausübt; wenn es also ohne Anstrengung geht, warum sollte es dann nicht auch gehen, wenn man kein Kommunist ist? Alle sehen gleich aus und tun das gleiche, und dahin entwickeln wir uns immer mehr.»

Quellenangabe:Kunsttheorie im 20. Jahrhundert,Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991,erschienen im Hatje Cantz Verlag,1998, Seite 897

1980
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«Um als Künstler erfolgreich zu sein, muß man in einer guten Galerie ausgestellt werden. Wie Dior, der verkauft seine Originale auch nicht an einem Ladentisch bei Woolworth. Das ist einfach eine Frage des Marketings. [...] Also brauchst du eine gute Galerie, damit die "herrschende Klasse" von dir Notiz nimmt und mit Vertrauen in deine Zukunft schaut. Erst dann werden die Sammler dich kaufen, ob für fünfhundert Dollar oder fünfzigtausend. Egal, wie gut du bist, wenn du nicht richtig gefördert wirst, wird dein Name nicht zu denen gehören, an die man sich erinnern wird.»

 
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«Glauben Sie, Pop Art ist-?
Nein.
Wie bitte?
Nein.
Glauben Sie, Pop Art ist -?
Nein.Nein, ich glaube nicht."»

Quellenangabe:Gerd de Vries:Über Kunst / On Art,Künstlertexte zum veränderten Kunstverständnis nach 1965 /Artists' Writings on the Changed Notion of Art After 1965,erschienen im DuMont Verlag,1974, Seite 23

 
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«Wenn du mit deiner Arbeit kein Geld machen kannst, dann mußt du sagen, daß es Kunst ist; und wenn du Geld machst, sagst du, daß es etwas ganz anderes ist.»

1963
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«Mir wurde klar, daß alles, was ich machte, mit dem Tod zu tun hatte. Es war Weihnachten oder Labor Day, irgendein Feiertag, und jedesmal, wenn man das Radio einschaltete, sagten sie etwas wie '4 Millionen werden sterben'. Damit fing es an. Aber wenn man ein grausiges Bild immer wieder und wieder sieht, hat es im Grunde gar keine Wirkung.»

Quellenangabe:Kunsttheorie im 20. Jahrhundert,Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991,erschienen im Hatje Cantz Verlag,1998, Seite 898

 
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«Ich liebe Amerika, und hierzu einige Beweggründe. Meine Bilder sind symbolische Aussagen über die grellen unpersönlichen Produkte und diese aufgemotzten materialistischen Objekte, auf denen Amerika heutzutage aufgebaut ist. Sie sind Projektion all dessen, was gekauft und verkauft werden kann: praktische, aber vergängliche Symbole, die uns in Schwung halten.»

1980
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«Die Pop-Künstler machten Bilder, die jeder, der den Broadway entlangging, im Bruchteil einer Sekunde wiedererkennen konnte - Comics, Picknicktische, Männerhosen, Berühmtheiten, Duschvorhänge, Kühlschränke, Colaflaschen - all die großartigen modernen Dinge, die von den Abstrakten Expressionisten so geflissentlich übersehen wurden.»

über Cindy Sherman

«She's good enough to be a real actress.»

 
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«In der Zukunft wird jeder für 15 Minuten weltberühmt sein.»

Quellenangabe:Warhol photo exhibition, Stockholm, 1968: Kaplan, Justin (Hrsg.), Bartlett's Familiar Quotations, 16. Ausgabe, 1992 (Little, Brown & Co.), S. 758:17

 
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«Business art is the step that comes after Art. I started as a commercial artist, and I want to finish as a business artist.»

Quellenangabe:Kasper König:Andy Warhol,Catalogue Published on the Occasion of the Andy Warhol Exhibition at Moderna Museet in Stockholm, February-March 1968,erschienen im Steidl Verlag,2011

 
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«Es fing damit an, daß jemand schlief, und dann wurde es einfach länger und länger. Ich habe tatsächlich all die Stunden für diesen Film gedreht, aber ich habe den endgültigen Film ein bißchen frisiert, um eine bessere Linie zu bekommen.»

 
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«Man behauptet immer, die Zeit verändere die Welt, aber in Wahrheit musst du sie selbst ändern.»

1975
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«Das Schönste in Tokio ist McDonald's. Das Schönste in Stockholm ist McDonald's. Das Schönste in Florenz ist McDonald's. Peking und Moskau haben noch nichts Schönes.»

Quellenangabe:zitiert aus br-online.de »Pop-Art versus Esskultur

 
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«Alles wird Kunst sein, und nichts wird Kunst sein, weil alles, wie ich glaube, schön ist.»

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