Cindy Sherman Zitate

 
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«Es handelt sich hier um Abbildungen von personifizierten Gefühlen mit ganz eigenem Wesen, ganz sich selbst darstellend - und nicht mich.»

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Quellenangabe:Dokumenta 7 Kassel,

 
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«An die eigene Kunst zu glauben, wird schwieriger und schwieriger, wenn das Wohlwollen des Publikums zunimmt.»

Quellenangabe:Dokumenta 7 Kassel,

 
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«Meine Vorbilder waren keine Fotografinnen, sondern eher Performance-Künstler wie Hannah Wilke, aber auch Chris Burden. Body-Art hat mich interessiert. Die Künstler setzten sich selbst in ihrem Werk ein.»

 
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«If I knew what the picture was going to be like I wouldn’t make it. It was almost like it was made already.. the challenge is more about trying to make what you can’t think of.»

 

«The work is what it is and hopefully it’s seen as feminist work, or feminist-advised work, but I’m not going to go around espousing theoretical bullshit about feminist stuff.»

 
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«Ich war auf der Suche nach mehrdeutigen Szenen und Charakteren. Mir ging es vor allem um Mehrdeutigkeit. Ich wollte etwas Mysteriöses schaffen und viele offene Fragen stellen, so dass die Menschen beim Anblick der Bilder an viele verschiedene Geschichten denken konnten.»

 
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«Was ist Schönheit? In gewisser Weise ist sie genauso künstlich wie alles andere, so dass man alles Hässliche in Frage stellen muss, alles, was ebenso schön sein könnte wie das, was jemand anderes für schön hält. Ja, alles ist ein Konstrukt.»

 
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«Ich wollte mit diesen Bildern auf jeden Fall provozieren, aber es ging eher darum, Männer dazu zu bringen, ihre Annahmen zu überdenken, mit denen sie Bilder von Frauen betrachten. Ich dachte an eine Verletzlichkeit, bei der ein männlicher Betrachter sich unwohl fühlen würde, wie wenn man seine Tochter in einer verletzlichen Lage sieht. [...] Mir ist erst später klar geworden, dass es eine Bandbreite von Interpretationen geben wird, die ich nicht kontrollieren kann, und auch nicht kontrollieren will, weil es das für mich interessant macht. Aber ich war verstört, dass man meine Absichten so missverstehen konnte, und deshalb versuchte ich sie in der nächsten Serie klarer darzulegen.»

Quellenangabe:The New Yorker, 15 Mai 2000, Profiles S.74

 
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«Ich besaß als Kind einen Koffer voller alter Klamotten, die ich mir im Trödelladen besorgte. Ich habe also getan, was viele Kinder tun, aber nicht so wie viele andere kleine Mädchen, die sich verkleiden, um hübscher auszusehen. Ich habe mich verkleidet, um hässlich und alt und wie ein Monster auszusehen.»

 
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«Ich glaube, dass die Kunst auf irgendeine Weise die Gesellschaft zusammenhält. Ich weiß nicht, wie ich am besten formulieren kann, wie sie das tut, aber ich denke, dass sie die Kreativität der Menschen anregt. Sie ist schlicht extrem wichtig, damit die Leute mit ihrem Leben zu Rande kommen. Mich darf man nicht fragen, inwiefern oder weshalb das wichtig ist. Fragen Sie einen Philosophen. Ich mache einfach. Wir sollten nicht immer alles so ernst nehmen. Wir können doch über uns selbst lachen und über die Dinge um uns herum, ohne sie lächerlich zu machen, sondern immer noch mit Zuneigung.»

 

«I was feeling guilty in the beginning; it was frustrating to be successful when a lot of my friends weren’t. Also, I was constantly being reminded of that by people in my family making jokes.»

 
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«Eine Fotografie sollte über sich hinaus wachsen, das Bild über sein Mittel, um sein Dasein zu verkörpern.»

Quellenangabe:Dokumenta 7 Kassel,

 

«I was supporting myself, but nothing like the guy painters, as I refer to them. I always resented that actually.. we were all getting the same amount of press, but they were going gangbusters with sales.»

 
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«Ich muß mir bei der Vorbereitung jeder einzelnen Figur darüber im klaren sein, wogegen ich angehe; daß die Leute nämlich unter dem Make-Up und den Perücken nach jenem gewissen gemeinsamen Nenner suchen werden, nach dem Erkennbaren. Ich versuche andere dazu zu bringen, etwas von sich selbst wiederzuerkennen anstatt von mir.»

Quellenangabe:Dokumenta 7 Kassel,

 
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«Wenn Sie meine Arbeit kaufen wollen, dann fordere ich Sie heraus, dieses Bild mit Erbrochenem zu kaufen und das an Ihre Wand zu hängen.»

 
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«Oft haben mir die Modeprojekte und andere Auftragsarbeiten in der Vergangenheit irgendwann zur nächsten Fotoserie verholfen.»

 
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«Ich kannte keine Künstler. In einer alten Ausgabe des Life-Magazins hatte ich einen Artikel über Linda Benglis gesehen, der mich beeindruckte. In meinem Kopf ist hängengeblieben, dass Frauen Künstlerinnen sein können – und zwar höchst experimentierfreudige. Ich hatte keine Kunsterziehung, meine Familie ging nicht ins Museum. Ich wusste nicht, was zeitgenössische Kunst war. Vielleicht besaß ich eine vage Vorstellung von Pop-Art. Und es existierte das Gefühl, Kunst studieren zu wollen, weil es mir gut gelang, Bilder zu kopieren. Ich konnte auch Selbstporträts mit Spiegel malen.»

 
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«In den Siebzigern war Make-up tabu. Alles hatte natürlich zu sein. Ich weiß nicht, ob ich Make-up vermisste oder ob ich einfach mein Gesicht als Leinwand benutzen wollte. Ich zog mich oft zurück, weil ich mich niedergeschlagen oder einsam fühlte, und verwandelte mich in andere Gestalten. Und wischte dann alles wieder ab – bis eine Freundin mich auf die Idee brachte, das alles zu fotografieren.»

 
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«In gewisser Weise hat der Film auf mich einen größeren Einfluss ausgeübt als die Kunst. Ich glaube, dass der Film stärker wirkt. Jedenfalls ist er weniger elitär als die Kunst, er ist universeller, jeder kann Gefallen an ihm finden, und jeder fühlt sich wie ein Experte. Ähnlich wie bei Schnappschüssen. Keiner glaubt, sich vorher mit Kunsttheorien befassen zu müssen.»

 
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«Mir gefällt es, wenn die Menschen erkennen können, was an meiner Arbeit künstlich ist, indem sie wissen, dass da eine falsche Nase ist oder eine Perücke oder eine Körperteilattrappe. Für meine Arbeit ist es wichtig, dass ich keine Sachen machen will, die auf eine derart wahrhaftige Weise realistisch sind, dass sie richtig schrecklich wirken. Davon gibt es bereits genug in den Nachrichten.»

 
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«Aber ich analysiere meine Arbeit nicht, während ich arbeite. Ich denke nicht daran, dass ich dieses oder jenes sagen will. Es bereitet mir einfach Freude. Ich denke nicht wirklich darüber nach.»

 
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«Ich setze den Computer nicht ein, um ein Gesicht zu verändern, das habe ich nie gemacht. Aber bei den "Clowns" habe ich künstliche Hintergründe mit dem Computer geschaffen oder mal die Farbe von Blumen verändert. Aber hinsichtlich der Veränderung der Charaktere selbst oder der Haut oder der Augen will ich nicht von einem Computer abhängig sein. Ich finde, das ist Mogelei. Ich möchte genau die Begrenzungen, die ich mir selbst durch das Make-up und die Perücken gegeben habe.»

 
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«Wenn ich auf meine Arbeit zurückblicke, stelle ich fest, dass es genau das ist, was ich getan habe, weil mich die Gesellschaft um mich herum inspiriert, indem ich Männer und Frauen betrachte. Ich beobachte, was sie tun, wie sie sich kleiden, welchen Umgang sie pflegen. Das zeigt sich auf jeden Fall in meiner Arbeit.»

 
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«Horror ist ebenso witzig wie schrecklich. Einige Leute mögen denken, dass ich völlig besessen bin von Ekelerregendem oder Schrecklichem, und dann sage ich auch noch etwas Fürchterliches über Frauen in der Gesellschaft, während ich selbst einfach Spaß habe. Es ist derb und eklig, aber das ist irgendwie lustig.»

 
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«Ich wollte einfach nicht mehr mit mir selbst arbeiten. Also habe ich mich selbst aus dem Foto entfernt. Einige Leute vermuten mich immer noch irgendwo. Aber ob ich Puppen verwendet habe oder mich selbst, seit Mitte der achtziger Jahre fasziniert mich diese Bildersprache. Sie zeigt Widerliches und macht das Betrachten schwer, was zum Teil mit der Frage der Hässlichkeit zusammenhängt. Es gibt genügend Leute, die versuchen, schöne Bilder herzustellen oder das Schöne einzufangen, so dass ich seit je angezogen war von dem, was nicht als schön erachtet wird, von Dingen, die als heikel gelten. Ich interessiere mich für Horrorfilme und unheimliche Dinge. Das hängt mit den Märchen zusammen. Die Schreckgeschichten bereiten einen psychisch auf das Schlimmste vor, das einem zustoßen könnte.»

 
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«In gewisser Hinsicht ging es darum, wie weit wir die Grenzen dessen dehnen können, was Kunst ausmacht, was Edelkunst ist und was Billigkunst.»

 
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«What emerges through these images is a subtle analysis of individual identity, both the fantasies that it generates and the forces that shape it. This immersion in the uncertain, conflictual zones where individual identity struggles with the collective imaginary, stereotypes and issues of symbolic power, can be either playful or—when it touches on horror and repulsion, on the decay and dismembering of the body—very dark.»

Quellenangabe:Cindy Sherman at Jeu de Paume, ARTINFO, May 17, 2006, retrieved 2008-04-17

 
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«[...] ich enthülle nichts über mich. Möglicherweise denken einige, dass da ja viel Narzissmus im Spiel ist und von dort der Voyeurismus herrührt, weil ich selbst in der Arbeit vorkomme. Aber ich trete nicht selbst auf, weil ich verkleidet bin und in meinen Augen nichts preisgebe. Ich habe Akte gemacht, aber es war nicht mein Körper, sondern es waren Körper aus Plastik. Aus diesem Grund betrachte ich meine Arbeiten auch nicht als Selbstporträts.»

 

«I can’t work without it. And it has to be the right kind, because if it’s not then I get into a bad mood. I work with a remote so that I can change CDs instantly if I need to. »

 

«I didn't want to make "high" art, I had no interest in using paint, I wanted to find something that anyone could relate to without knowing about contemporary art. I wasn't thinking in terms of precious prints or archival quality; I didn't want the work to seem like a commodity.»

 

«When I do work, I get so much done in such a concentrated time that once I’m through a series, I’m so drained I don’t want to get near the camera.»

 
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«Obwohl ich mein Werk nie als feministisch oder als ein politisches Statement verstanden habe ist es klar, dass alles in meiner Arbeit von meinen Beobachtungen als Frau in dieser Kultur ausgeht.»

Quellenangabe:Mudam Luxembourg

 
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«Ich habe mich überhaupt nicht für traditionelle Kunst interessiert.»

Quellenangabe:Art Now Vol. II,erschienen im Taschen Verlag,2005, Seite 490

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