«The main virtue of geometric shapes is that they aren't organic, as all art otherwise. A form that's neither geometric or organic would be a great discovery.»
Donald Judd Zitate
«Picasso, der 40 Jahre lang Schrott produziert hat und davor auch nicht viel, wird gefeiert.»
Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 114
«Material, Raum, und Farbe sind die Hauptaspekte der bildenden Kunst. Jedermann weiß, dass es Material gibt, das man mitnehmen und verkaufen kann, aber niemand sieht Raum und Farbe. Zwei Hauptaspekte der Kunst sind unsichtbar, das grundlegende Wesen der Kunst ist unsichtbar.Die Ganzheitlichkeit der bildenden Kunst wird nicht gesehen. (...) Auseinandersetzung über Wissenschaft sind wissenschaftlich, über Kunst sind abergläubisch. Sie haben keine Geschichte.»
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
«Bislang hat in der Kunst kaum eine Auseinandersetzung mit Raum stattgefunden. Der wichtigste und am deutlichsten ausgeprägte Aspekt der Kunst der Gegenwart ist unbekannt.»
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
«In diesem Jahrhundert - innerhalb dessen es mit der traditionellen Kunst der verschiedenen Zivilisationen bergab ging, bevor sie richtig begonnen hatte, und die darauffolgende Kunst international zu sein beabsichtigte - ist das Erarbeiten von Raum erst 30 Jahre alt. Bis dahin war das Interesse an Raum kein Haupmerkmal der internationalen zeitgenössischen Kunst. Das lag natürlich daran, dass sich die großen Veränderungen um die Jahrhundertwende konservativerweise in der Malerei vollzogen.»
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
«Es sieht so aus, als sei die Malerei am Ende.»
Quellenangabe:Gregor Stemmrich:Minimal Art: Eine kritische Retrospektive,erschienen im Fundus Verlag,1998, Seite 162
«Öl und Leinwand sind vertraut und haben, wie die rechteckige Fläche, bestimmte Eigenschaften und Grenzen. Diese Eigenschaften werden vor allem mit Kunst identifiziert.»
Quellenangabe:Gregor Stemmrich:Minimal Art: Eine kritische Retrospektive,erschienen im Fundus Verlag,1998, Seite 134
«Die Elemente innerhalb des Rechtecks sind groß und einfach, und sie korrespondieren unmittelbar mit dem Rechteck. Als Formen und Oberfläche kann nur das gelten, was plausiblerweise innerhalb und auf einer rechteckigen Fläche in Erscheinung treten kann. Es gibt nur wenige Teile, und diese sind der Einheit in der Weise untergeordnet, daß sie nicht als Teile im normalen Sinne gelten können. Ein Bild ist fast eine Entität, ein einziges Ding und nicht die undefinierbare Summe einer Gruppe von Entitäten oder Bezügen. Das eine Ding bezwingt das frühere Gemälde und setzt außerdem das Rechteck als eine definitive Form durch. Es ist nicht länger eine verhältnismäßig neutrale Begrenzung. Eine Form kann nur auf soundso viele Arten verwendet werden. Die rechteckige Fläche hat eine begrenzte Lebensdauer. Die für die Betonung des Rechtecks erforderliche Einfachheit begrenzt die Zahl der innerhalb von ihm möglichen Anordnung.»
Quellenangabe:Gregor Stemmrich:Minimal Art: Eine kritische Retrospektive,erschienen im Fundus Verlag,1998, Seite 336
«Proportion ist für uns sehr wichtig, sowohl in unserem Denken und Leben als auch visuell umgesetzt, denn in ihr sind Denken und Fühlen nicht voneinander getrennt, sie ist Einheit und Harmonie, einfach oder schwierig und oft Frieden und Ruhe. In der Kunst und in der Architektur ist Proportion spezifisch und identifizierbar, sie schafft unsere Zeit und unseren Raum.
Proportion und eigentlich jede Intelligenz in der Kunst wird augenblicklich verstanden, zumindest von einigen. Es ist ein Mythos, daß schwierige Kunst schwierig sei.»
Quellenangabe:Peter Noever:Donald Judd. Architecture / Architektur,erschienen im Hatje Cantz Verlag,2003, Seite 143
«… schon fast keine Kunst mehr.»
Quellenangabe:Barbara Hess:Abstrakter Expressionismus,erschienen im Taschen Verlag,2009
«Bis vor kurzem konnte man sagen, Kunst ist Kunst und alles andere ist alles andere. Diese Strukturen hier sind Kunst ebenso wie alles andere, was gestaltet wird. Unterscheidungen haben von dieser Prämisse auszugehen. Formen von Kunst und von Nicht-Kunst hatten immer eine Beziehung zueinander; ihre Erscheinungen sollten nicht so voneinander getrennt werden, wie das bisher geschehen ist. Die Trennung ist mehr oder weniger ein Zugeständnis an den Sammler und an das Connoisseurtum, von dem die Kunstgeschichte lebt. Es ist besser, Kunst und Nicht-Kunst als eine Einheit zu betrachten und die Unterschiede als graduelle anzusehen.»
«Proportion und Maßstab sind sehr wichtig. Im Gegensatz zu einer Kunst und einer Architektur des Wiederkäuens, wie sie heutzutage dominiert, glaube ich, daß meine Arbeit mich in beiden Bereichen direkt zu etwas Neuem führt.»
«Kunst kam für mich am ehesten in Frage, aber den Ausschlag gab, daß es für einen Architekten notwendig ist, mit Auftraggebern und mit der Öffentlichkeit umzugehen.
Das schien für mich unmöglich, wie auch das Betreiben einer Firma es war.»
«Mein Werk beinhaltet eine ganze Menge an Wissen über Raum, welches notwendigerweise in Verbindung steht zum Wissen über architektonischen Raum. Für mich ist dieses Wissen etwas Besonderes, und in reichem Maße vielfältig; für fast alle anderen ist es gar nicht vorhanden, ist es unsichtbar.
Ich habe das Gefühl, über eine Dampfmaschine zu verfügen, ohne Schienen zu haben...»
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
«Damit es mit der Farbe weitergehen kann, muss sie sich im Raum ereignen.»
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
«Sogar Smiths Werke waren etwas rückständig, rückständig selbst im Verhältnis zu den Skulpturen Arps, obgleich er jünger war.»
Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 135
«Wir hatten einen Typ, der eine Schneeschaufel fand und jahrzentelang redete und redende Künstler erzeugte.»
Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 44
«A painting by Newman is finally no simpler than one by Cézanne.»
«Pollock is not an ordinary painter; he's not an Expressionist in the usual sense. He's always been pulled in with them, but I think he's a much more radical artist.. more than de Kooning. As far as the second generation goes, I think they missed the whole boat on his nature and importance.»
«Was vor allem an der Malerei nicht stimmt, ist die Tatsache, daß es eine rechteckige Fläche ist, die flach auf die Wand gesetzt wird. Ein Rechteck ist selbst eine Form, offensichtlich die ganze Form; es bestimmt und begrenzt alles, was auf oder in ihm angeordnet ist. […] Eine Form kann nur auf soundso viele Arten verwendet werden. Die rechteckige Fläche hat eine begrenzte Lebensdauer. Die für die Betonung des Rechtecks erforderliche Einfachheit begrenzt die Zahl innerhalb von ihm möglichen Anordnungen.»
Quellenangabe:Gregor Stemmrich:Minimal Art: Eine kritische Retrospektive,erschienen im Fundus Verlag,1998, Seite 134
«Aber wenn man anfängt, Teile in Beziehung zueinander zu setzen, nimmt man zunächst an, daß man ein vages Ganzes hat – das Rechteck der Leinwand – und bestimmte Teile, was schon völlig verkehrt ist, denn man sollte ein bestimmtes Ganzes haben und vielleicht gar keine Teile oder nur sehr wenige.»
Quellenangabe:Gregor Stemmrich:Minimal Art: Eine kritische Retrospektive,erschienen im Fundus Verlag,1998, Seite 335
«The main qualifications to the lesser position of painting is that advances in art are certainly not only formal ones.»
«Half or more of the best new work in the last few years has been neither painting nor sculpture.»
«Everything sculpture has, my work doesn't.»
«The disinterest in painting and sculpture is a disinterest in doing it again, not in it as it is being done by those who developed the last advanced versions. New work alsways involves objections to the old. They are part of it. If the earlier work is first rate it is complete.»
«A large rectangular space with fairly high ceiling is fine_ the Jewish museum`s upper room, or the fourth floor of the Whitney as they`ve left it for the sculptural annual.A smaller room is all right if the ceiling is high and there isn`t too much work in it.There shoudn`t be any mouldings or grooves. The walls and floors shoud be smooth and square, not flagstones for example in the Whitney. The floor shoudn`t be patterned. Ideally, the architecture of the building shoud be good, outside and inside.that excludes the elegance of most new galleries and museums.A museum certainley shoudn`t be inferior to the best that might be in it. It shoudn`t be as trivial and electric as edward Stone`s art center for New Jersey or Lincoln center.These are becoming a type for the present just as the modern classical building became a type for the "thirties". Only Atlanta sill intends to build amodern Temple.Everywhere else they build modern, modern temples»
Quellenangabe:"Artists on mueums", Arts yearbook 9 "the museums world"
«I wanted work that didn`t involve incredible assumptions about everything. I couldn`t begin to think abaout the order of the universe or, the nature of american society.I didn`t want work that was general or universal in the usual sense. I didn`t wantit to claim too much.obviously the means and the structure couldn`t be separate and couldn`t even be thought of as two things joined. Neither word meant anything.
A shape a color, a surface is something itself. It shouldn`t be concealed as part of a fairly different whole.»
«Obviousley everyone is going to prefer kinds of art.I prefer art that isn`t associated with anything and i am tired of the various kinds of dada, and don`t think, for example, that the work of Rauschenberg and Johns is so momentous. But its good and i am not at all inclinened to rank them below evey last abstract artist..»
«I didn't want to get into something which is played out and narrow. I want to do as I like, invent my own interests.»
«Usually when someone says a thing is too simple, they're saying that certain familiar things aren't there, and they're seeing a couple maybe that are left, which they count as a couple, that's all. But actually there may be those couple of things and several new things to which they aren't paying attention. These may be quite complex.»
«I don't think anyone now would say that they're painting the state of the culture of America. I think that's too grand and pompous a thing for anybody to claim. You're only dealing with whatever you know, which is a very small part of it and later on it'll look like it has something to do with the period.»
«The geometry is partly by default. I never worked that way; I never had anything to do with the usual geometric art. I didn't know that much about European development along that line--neo-plasticism, constructivism, or any of those things.»
«Seine Pinselführung ist gedankenlos, leidenschaftslos, kraftlos und eine Parodie des Expressionismus.»
Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008
«I`m harder on Greenberg than Barbara Reise is and don`t take him so seiously. By now he is ignorant and hysterical.One instance is a lauhgable article in Vogue last May, ostensibly on Ann Truitt but mainly on the failings of Minimal Art including me. And with the help of monochrome the artist (Ann Truitt) would have been able to dissemble her feminine sensibility behind a more aggressiveley far out, non art look, as so many masculine Minimalists have their rather feminine sensibilities.»
«Obviousley everyone is going to prefer kinds of art.I prefer art that isn`t associated with anything and i am tired of the various kinds of dada, and don`t think, for example, that the work of Rauschenberg and Johns is so momentous. But its good and i am not at all inclinened to rank them below evey last abstract artist...»
«Die Verwendung der Farbe durch Rietveld ist sehr nett, aber sie geht kaum über das Dekorative hinaus.»
Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008
«Erscheinung zu simulieren beziehungsweise Gegenstände in ihrem Umraum darzustellen - doch das auf einer planen Oberfläche zu tun, das heißt, Realität zu simulieren, die für den Maler glaubhaft sein muss, und an die auch der Betrachter glauben soll -, verträgt sich nicht mit einem fortgeschrittenen Interesse an Farbe.»
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
«Zeuxis Gemälde, nach dem die Vögel gepickt haben, war keineswegs wie ein Gemälde auf attischen Vasen, das aus Flächenvon Rot und Schwarz bestanden hat. Esmuss wohl eine bessere Ausführung derjenigen Art von Malerei gewesen sein, wie sie in pompejanischen Fresken zu finden ist. Das Rot und das Schwarz der Vasenmalerei ist Farbe, während in den Fresken die Farben Begleiterscheinungen sind. Die Malerei der Romanik mit ihren klaren, starken und wohlorganisierten Farbflächen war stets vor Vögeln sicher. Ich kann mir das Entsetzen gut vorstellen, dass einen romanischen Maler ergriffen haben mag angesichts Cimabues Modulationen von Farbe zu Gegenständen.»
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
«Paris ist eine Kuriiosität, umgeben von Wüste...»
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
«Eine von vielen destruktiven Annahmen heutzutage ist die, dass Ideen grundsätzlich keinen Urheber haben, sondern wie Mutationen in der Öffentlichkeit auftauchen. Die Anwendung und Bedeutung von Ideen bleibt vage. Doch jemand erfindet sie. Jemand möchte etwas Neues. Im Moment ihrer Erfindung ist eine Idee noch klar, bei ihrer Verbreitung wird sie bereits ungenau. Das ist leicht zu sehen. Es ist auch leicht zu sehen, dass Chamberlain Stellas Reliefs erfunden hat. Eine Idee kann schnell abgewertet werden, noch bevor ihr Urheber Zeit und Geld hat, sie weiterzuführen.»
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
«Farbe und dreidimensionaler Raum wurden direkt auf den Boden platziert, als Einheit. Keines von beiden existierte zuvor. Auch die direkte Beziehung zur Trägerstruktur hatte zuvor nicht existiert. Trotz mancher, mit Mondrian zusammenhängender geometrischer Malerei in New York, die allerdings nicht wahrgenommen wurde, trotz Albers und Reinhardt, die verächtlich gemacht wurden, trotz Noland, der gepriesen wurde, waren die Geometrie, die Farbe , der Raum und das Verhältnis zum Träger völlig neu. Meine Einstellung zur Geometrie war neu. Sie hatte überhaupt nichts mit Mondrians Einstellung zu tun, die so klar und entwickelt war wie Rot, Gelb, Blau und Weiß, dass ich lange dachte, die ganze Geometrie gehöre Mondrian. Geometrie und mathematik sind menschliche Erfindungen. Davon verwende ich in meinem Werk und für meine Zwecke nur einen kleinen, einfachen Teil. Vier Elemente in einer Reihe sind einfach nur das.(...) Sie sind eine kleine, endliche Ordnung, die mich interessiert. Sie sind nicht die Schildkröte, die die Welt trägt.»
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
«Farbe wird immer auf neue Weise interpretiert werden, so dass ich keineswegs meine, dass meine Art die endgültige ist: Tatsächlich meine ich, dass sie ein Anfang ist. Das Konstante an ihr könnte ihr unendlicher Wandel sein. »
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
«Pollock, Newman, Rothko und Still waren die besten Künstler und waren in der Malerei nicht zu schlagen, die daher auch nicht auf diesem Niveau fortgesetzt werden konnte. Noland und vor allem Louis sind gute Künstler, aber ihre Werke sind nicht ebenbürtig. Als ich vor dreißig Jahren sagte, die Malerei sei erledigt, dachte ich nicht, dass sie so gründlich erledigt sei.»
Quellenangabe:Einige Aspekte von Farbe im Allgemeinen und Rot und Schwarz im Besonderen
