Eugène Delacroix quotes

about Gustave Courbet
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«Die Vulgarität der Formen würde nichts ausmachen; es ist die Vulgarität und die Bedeutungslosigkeit der Gedanken, die so abscheulich sind. Und wenn, bei alldem, die Idee, und welche auch immer, wenigstens klar wäre! Was wollen diese beiden Figuren! Eine dicke Bürgersfrau, von hinten gesehen und ganz nackt außer einem nachlässig gemalten Fetzen, der die untere Partie des Hinterleibs bedeckt, steigt aus einer kleinen Wasserfläche, die nicht einmal für ein Fußbad tief genug scheint.»

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reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008, page 37

about Gustave Courbet
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«Die "Beiden Ringenden" zeigen Mangel an Aktion und bestätigen die Unfähigkeit in der Erfindung. Der Hintergrund tötet die Figuren, und man müßte ringsherum mehr als drei Fuß wegnehmen.»

reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008, page 34

about Jacques-Louis David
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«Über die Griechen von David habe ich mich ziemlich lustig gemacht, abgesehen natürlich von seinem prachtvollen Pinselstrich.»

reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008

 
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«Kunst ist nicht, wie populär angenommen wird, eine Art von Inspiration, von der niemand weiß, woher sie kommt und die von Zufällen abhängig nur die malerische Oberfläche der Dinge darstellt. Es ist vielmehr die Vernunft selbst, verschönert durch das Genie in einem notwendigen Verlauf und bestimmt durch höhere Gesetze.»

 
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«Die Kunst ist so lang, daß man das ganze Leben braucht, um nur gewisse Prinzipien, die im Grunde die ganze Kunst beherrschen, zu systematisieren.»

 
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«Kunst muß lebendig machen.»

 
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«Das Modell zieht den Künstler zu sich herab. Ein dummes Modell macht dumm.»

 
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«Sie wissen es, wie alle Künstler es wissen: die Lobsprüche sind der Wind, der unsere Segel schwellt und uns vorwärts treibt.»

 
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«Die Aufgabe der Kritik ist auch nicht angenehm, und man darf ihr nicht allzu übel nehmen, wenn sie uns mitunter verletzt. Schließlich macht sie doch die Welt auf uns aufmerksam; ohne sie wären wir Insekten, erstickt, ehe wir das Licht erreicht hätten; durch sie erfährt man von unseren Fehlern und Vorzügen. Wir müssen anerkennen, mit welcher Mühe sie unseren Namen bekannt machen.»

 
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«Die Kritik folgt den Schöpfungen des Geistes wie der Schatten dem Körper. Sie hat wenig Nutzen, da die meisten Kritiker ganz unzulänglich sind.»

 
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«Der Künstler, der Vollkommenheit in allem sucht, wird sie nirgends erreichen.»

 
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«Die meisten von denen, die Partei für mich ergriffen, ergriffen sie im Allgemeinen für ihre eigene Sache und kämpften für ihre Ideen, wenn sie denn welche hatten, und machten mich zu ihrem Bannerträger. Sie haben mich wohl oder übel in die romantische Phalanx eingereiht, was bedeutete, daß ich für ihre Dummheiten verantwortlich gemacht wurde, was in der öffentlichen Meinung die Liste der Dummheiten, die ich meinerseits möglicherweise beging, nur verlängert hat.»

 
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«Eine schreckliche Lithographie in meinem eigenen Stil... Sehr obskur und keiner Beachtung wert.»

about Nicolas Poussin
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«Poussin verliert in der Nachbarschaft Leseurs sehr. Die Anmut ist eine Muse, die er nie erschaut hat. Die Harmonie der Linien, der Effekte, der Farbe ist ebenfalls eine Gabe, oder eine Verbindung der kostbarsten Gaben, die ihm gänzlich versagt war. Die Kraft der Konzeption, eine bis zur äußersten Grenze getriebene Korrektheit - doch nie ein Verleugnen, ein Opfer zugunsten des Gefälligen, der Süße der Wikrung oder der hinreißenden Gewalt der Komposition! Er ist streng in seinen römischen Sujets, in seinen religiösen Sujets; er ist ebenso in seinen Bacchanalen; seine Faune und seine Satyrn sind viel zu zurückhaltend und ernst; seine Nymphen sind für mythologische Geschöpfe reichlich keusch; es sind sehr schöne Frauen, die nichts Mythologisches über Übernatürliches an sich haben»

reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008

about Nicolas Poussin
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«Poussin verliert viel, wenn man ihn neben Le Sueur sieht. Die Grazie ist eine Muse, die er niemals erschaut hat.»

reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008

about Ingres
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«Die Pedanterie der Kontur. (Denkt man hier nicht sofort an Ingres?)»

reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008

about Ingres
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«Die Proportionen seines Plafonds sind vollständig verfehlt ... Die Leere auf dem untern Teil des Gemäldes ist unerträglich ... Die Unbeholfenheit macht alle Vorzüge dieses Mannes zunichte.»

reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008

about Ingres
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«Ingres, der es nie verstanden hat, ein Motiv so zu bilden, wie die Natur es präsentiert, glaubt sich Raffael ähnlich, wenn er gewisse Gesten, gewisse Körperhaltungen nachäfft.»

reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008

about Nicolas Poussin
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«Poussin hat 250 Jahre auf sein Denkmal warten müssen. Wenn er nur zwei Dörfer niedergebrannt hätte, wäre ihm das Denkmal früher gesetzt worden.»

reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008, page 119

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