Henri Matisse quotes

1909
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«Der Maler braucht sich nicht mehr um kleinliche Einzelheiten zu bemühen, dafür ist die Photographie da, die es viel besser und schneller macht. - Es ist nicht mehr Sache der Malerei, Ereignisse aus der Geschichte darzustellen; die findet man in Büchern. Wir haben von der Malerei eine höhere Meinung. Sie dient dem Künstler dazu, seine inneren Visionen auszudrücken.»

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«Ich träume von einer Kunst des Gleichgewichts, der Reinheit, der Ruhe, ohne beunruhigende und sich aufdrängende Gegenstände, von einer Kunst, die für jeden Geistesarbeiter, für den Geschäftsmann so gut wie für den Literaten, ein Beruhigungsmittel ist, eine Erholung für das Gehirn, so etwas wie ein guter Lehnstuhl, in dem man sich von physischen Anstrengungen erholen kann.»

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reference:Henri Matisse:Über Kunst Matisse,2005

about André Derain
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«Die Malerei von Derain und Vlaminck überraschte mich nicht, denn sie kam den Studien, die ich selbst machte, sehr nahe. Aber ich war gerührt zu sehen, dass diese sehr jungen Männer gewisse Überzeugungen hatten, die den meinen ähnlich waren.»

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reference:Wikipedia

about Pablo Picasso
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«Ich glaube, ich bin unfähig, diese Art Malerei zu beurteilen, weil man einfach immer unfähig ist, das gerecht zu berurteilen, was auf das eigene Werk folgt.»

reference:Francoise Gilot:Leben mit Picasso,1987

about Pablo Picasso
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«Nur Picasso kann sich alles erlauben. Er kann alles verwirren. Entstellen, verstümmeln, zerstückeln. Er ist immer, er bleibt immer im Recht.»

reference:Petra Kipphoff: Die Sonne im Leib. zeit.de, 5. November 2002

about Alberto Giacometti
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«Ich kann nicht zeichnen, Giacometti, und Sie können es natürlich auch nicht.»

reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008, page 93

 
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«Die Lehrer an der Beaux-Arts pflegten zu sagen: ‚Haltet Euch stur an die Natur!‘. Während meiner ganzen Laufbahn habe ich mich gegen diese Einstellung aufgelehnt, der ich mich nicht unterwerfen konnte. Diese Auseinandersetzung hatte verschiedene Wendungen in meinem Wege zur Folge, der ein ständiges Suchen nach Ausdrucksmöglichkeit jenseits des naturgetreuen Abklatsches war; solche Wendungen waren zum Beispiel der Divisionismus und der Divisionismus.»

reference:Henri Matisse:Farbe Und Gleichnis,published in Fischer Verlag,1960

 
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«Die Bilder der Impressionisten sind voll widersprechender Eindrücke. Wir wollen etwas anderes, wir wollen innere Ausgeglichenheit durch Vereinfachung der Ideen und gestaltenden Formen erreichen.»

 
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«Man muß sicher auf festem Boden gehen können, ehe man mit dem Seiltanzen beginnt.»

1939
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«Bei einer richtigen Grundeinstellung würde sich erweisen, dass man nicht minder logisch vorgeht, wenn man ein Bild macht, wie wenn man ein Haus baut. Mit der menschlichen Seite soll man sich nicht beschäftigen, man hat sie oder man hat sie nicht.»

1947
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«Ein neues Bild soll ein einmaliges Ereignis sein, eine Geburt, die das Weltbild, wie es der Menschengeist erfasst, um eine neue Form bereichert. - Das Glück aus sich selbst schöpfen, aus einem reichen Arbeitstag und der Erhellung, die er in den Nebel um uns hineintragen konnte! - Glücklich sind jene, die aus vollem und aufrichtigem Herzen singen können.»

 
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«Es gelang mir nur allmählich, das Geheimnis meiner Kunst zu entdecken. Es liegt in einer Meditation nach der Natur, im Ausdruck eines stets von der Wirklichkeit inspirierten Traums. Mit mehr Hingabe und Regelmäßig lerne ich, jede Studie in einer bestimmten Richtung zu verfolgen. Schritt für Schritt drängte sich die Erkenntnis auf, daß Malen eine Art des Ausdrucks ist und daß man dasselbe auf verschiedene Weise ausdrücken kann.»

 
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«Ich will nicht sagen, daß Sie nicht übertreiben sollten, aber ich sage, daß Ihre Übertreibung mit dem Charakter des Modells übereinstimmen müsse - keine sinnlose Übertreibung, die Sie nur wegführen würde von eben jener Aussage, die Sie anstreben... Übertreiben Sie daher den besonderen Charakter, dem Ausdruck zuliebe.»

 
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«Um die Wahrheit zu sagen, es sind meine bescheidenen Verhältnisse, denen ich meinen Erfolg verdanke. In der Tat ernährte die Malerei zu jener Zeit ihren Mann ziemlich schlecht, selbst wenn sie akademisch war. Ich wäre beinahe gezwungen gewesen, einen anderen Beruf zu ergreifen. Ich beschloß, mir eine Frist von einem Jahr zu gönnen, während welcher Zeit ich jede Einmischung zurückweisen wollte und so malen, wie es mir gefiel. Ich arbeitete nur noch für mich. Ich war gerettet. Bald überkam mich eine Offenbarung die Liebe zu den Materialien um ihrer selbst willen. Ich fühlte, wie sich in mir die Leidenschaft für die Farbe entwickelte.»

 
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«Ein Maler, der sich an das Publikum wendet, nicht um ihm seine Werke vorzustellen, sondern um ihm einige Einblicke in seine Vorstellung von der Kunst des Malens zu geben, setzt sich verschiedenen Gefahren aus ... Es ist mir denn auch ganz klar, daß ein Maler keinen besseren Fürsprecher haben kann als sein Werk ... Vor allem müssen Sie sich Ihre Zunge abschneiden, denn Ihr Entschluß nimmt Ihnen jedes Recht, sich mit irgend etwas anderem als mit Ihrem Pinsel auszudrücken.»

reference:Kunsttheorie im 20. Jahrhundert,Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991,published in Hatje Cantz Verlag,1998, page 96

 
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«Aber, wenn man nicht immer ein ein Gefühl hat, was dann? Dann malen Sie nicht. Als ich heute morgen hiereinkam, um zu malen, hatte ich kein Gefühl. So ging ich reiten, und als ich zurückkam, war es mir ums Malen, und ich hatte alle Gefühle, die ich brauchte.»

 
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«Heutzutage ist alles teuer für den Maler - Farben, Material, das Leben überhaupt. Wenn ich ein junger Maler wäre, würde ich eine bezahlte Arbeit annehmen, dann wäre ich unabhängig und könnte frei malen. Meine Kunst würde nicht darunter leiden. Wenn ich mich mit kitschiger Malerei befassen würde, wenn ich Weihnachtsgebäck verzierte, dann würde das meine Kunst beeinträchtigen, aber eine Arbeit als Bankangestellter oder das Beladen von Güterzügen würde mir nicht schaden. Nietzsche sagte: >Alle Künstler sollten einen Beruf lernen, um frei zu sein.< Man braucht nur drei oder vier Stunden täglich zu arbeiten. Dann kann man ehrlich malen und braucht sich nicht um den Geschmack der anderen zu kümmern.»

 
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«Als ich Jahre später mein Atelier eröffnete, malte ich eine Zeitlang wie alle anderen, aber ich kam überhaupt nicht vorwärts und war sehr unglücklich. Dann begann ich nach und nach so zu malen, wie ich fühlte.»

 
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«In seiner Arbeit muß man ein Können mitbringen, viel Einfühlung in das Modell oder den sonstigen Gegenstand, und dann muß man das Geschaute mit seiner Phantasie anreichern. Schließen Sie die Augen, und halten Sie die Vision fest, und dann tun Sie Ihre Arbeit mit Hilfe Ihrer eigenen Gefühlskräfte.»

 
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«Gerade mit den einfachsten Mitteln kann der Maler sich am besten ausdrücken. Wenn er die Banalität fürchtet, wird er ihr weder durch ein befremdliches Äußeres entgehen noch durch Absonderlichkeiten der Zeichnung oder Exzentrik der Farbe. Seine Mittel müssen sich beinahe mit Notwendigkeit aus seinem Temperament ergeben. Er muß die Naivität besitzen, die ihn glauben läßt, daß er nur gemalt habe, was er gesehen hat.»

 
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«Ich beschloß dann, auf Ähnlichkeiten nicht zu achten. Es interessiert mich nicht, einen Gegenstand zu kopieren. Warum sollte ich den äußeren Aspekt eines Apfels malen, und wäre es noch so genau? Welchen Sinn könnte es haben, ein Ding zu kopieren, das in der Natur in unbegrenzten Mengen vorkommt und das man sich jederzeit noch schöner vorstellen kann? Wichtig ist die Beziehung des Gegenstandes zum Künstler, zu seiner Persönlichkeit, und seine Eindrücke und Gefühle zu ordnen.»

 
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«Der Maler entlädt seine Gemütsbewegung, indem er malt.»

 
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«Ein Bild sollte für mich immer dekorativ sein. Wenn ich arbeite, versuche ich nie zu denken, nur zu fühlen.»

 
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«Ich stütze mich bei der Wahl der Farben auf keinerlei wissenschaftliche Theorie: sie beruht auf der Beobachtung, auf dem Gefühl, auf der Erfahrung meiner Sinne.»

 
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«Wer eine Rose malen will, muß zuerst alle Rosen vergessen, die jemals gemalt geworden sind.»

 
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«Malen heißt nicht Formen färben, sondern Farben formen.»

1909
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«Der Maler braucht sich nicht mehr um kleinliche Einzelheiten zu bemühen, dafür ist die Photographie da, die es viel besser und schneller macht.»

 
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«Was ich vor allem zu erreichen suche, ist der Ausdruck. - Aber die Idee eines Malers darf nicht losgelöst von seinen Ausdrucksmitteln betrachtet werden, denn sie taugt nur, soweit sie von den Mitteln gestützt wird, die um so vollständiger sein müssen - und unter vollständig verstehe ich nicht kompliziert - je tiefer der Gedanke ist.»

 
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«Ein neues Bild soll ein einmaliges Ereignis sein, eine Geburt, die das Weltbild, wie es der Menschengeist erfasst, um eine neue Form bereichert. - Das Glück aus sich selbst schöpfen, aus einem reichen Arbeitstag und der Erhellung, die er in den Nebel um uns hineintragen konnte! - Glücklich sind jene, die aus vollem und aufrichtigem Herzen singen können.»

 
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«Die Künste haben eine Entwicklung, die nicht allein vom Einzelnen ausgeht, sondern auch vom Willen der Generation, deren Erbe er angetreten hat. Man kann nicht einfach irgend etwas machen. Ein begabter Künstler kann nicht etwas Beliebiges machen. Wenn er nur seine eigenen Gaben gebrauchen würde, könnte er nicht existieren. Wir sind nicht Herr über unser Schaffen. Es ist uns auferlegt.»

 
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«Ein Gemälde an der Wand sollte wie ein Blumenstrauß im Zimmer sein.»

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