«Bis vor kurzem konnte man sagen, Kunst ist Kunst und alles andere ist alles andere. Diese Strukturen hier sind Kunst ebenso wie alles andere, was gestaltet wird. Unterscheidungen haben von dieser Prämisse auszugehen. Formen von Kunst und von Nicht-Kunst hatten immer eine Beziehung zueinander; ihre Erscheinungen sollten nicht so voneinander getrennt werden, wie das bisher geschehen ist. Die Trennung ist mehr oder weniger ein Zugeständnis an den Sammler und an das Connoisseurtum, von dem die Kunstgeschichte lebt. Es ist besser, Kunst und Nicht-Kunst als eine Einheit zu betrachten und die Unterschiede als graduelle anzusehen.»

reference:Donald Judd Preisträger der Stankowski-Stiftung 1993,1993, page 9