«Auch wenn Naivität für einen Künstler manchmal das Einfachste ist, zumindest das Nach-naiv-Aussehen. Gute Künstler, die nett aussehen und nett malen, sind ganz einfache Menschen. Auch hier leuchtet wieder das Beispiel Lüpertz und Baselitz auf. Die haben sich alles angeeignet, was es an Informationen gibt, über Möbel, Maltechnik, Stiche-Sammeln und Auf-dem-Schlößchen-Leben, und die Frau trägt den ganzen Tag Chanel.»
Martin Kippenberger quotes
«Jeder Künstler ist ein Mensch.»
reference:Kerstin Stremmel:Realismus,published in Taschen Verlag,2005
«Photographiert ruhig weiter, aber verletzt euch nicht dabei.»
reference:Martin Kippenberger, Sand in der Vaseline
«Die Photographie ist auch nicht das was sie mal war.»
reference:Martin Kippenberger, Sand in der Vaseline
«Die Lüpertze und Konsorten ... Post-Post-Expressionismus.»
reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008, page 86
«Kunst wird ja nicht mehr gemacht, sondern nur betrachtet!»
«Es wird nicht mehr gehäkelt, wie Rosemarie Trockel es machte, als Abgesang auf das machen weiblich, und es wird nicht einfach stumpf gemalt das 'Machen männlich', sondern erklärt geforscht, dargestellt.»
«Museum ist Altertumsquatsch, obwohl ich jetzt schon weiß, daß ich derjenige bin, der die 80er Jahre erfaßt hat. Es ist wie bei Sigmar Polke. Das wußte auch jeder, daß ist der Mann der 70er Jahre, doch es wurde unheimlich lange herumgezögert, hat lange gedauert, bis da mal was angekauft wurde. Ein bißchen zuviel Wahrheit ist einfach untragbar bei solchen Institutionen.»
«Ich sehe mein Sammeln eigentlich als Teil meiner Arbeit.»
«Ich gebe allerdings zu, ich mache auch kleine Bilder, die richtig scheißgut nach "Übers-Wohnzimmersofa-Hängen" aussehen, damit ich meine Küche bezahlen kann.»
«Die alte Idee 'Hört auf zu malen' von Jörg Immendorff darf nämlich immer mal wieder neu ausgedrückt werden, weil sie ja nie befolgt worden ist.»
«Kunst als Wissenschaft behandelt, ist so von dröger Schönheit wie ein Witz ohne Pointe, aber voller Feinheiten. Muß gut erzählen, sehr gut berichten können von dem Witz! (...) Der Sound macht die Musik!»
«Bei mir würden Rollenspiele nicht funktionieren, weil ich keinen Stil habe.»
«Einen guten Künstler zeichnet aus: Nicht alt sei er, nicht neu sei er, gut sei er! Wenn du in eine Ausstellung gehst und von einem Künster gute und schlechte Bilder finden kannst, ist das gut!»
«Mit Kunst kann man eigentlich nichts bewirken. Das habe ich schon als Kind gewusst. Man kann die Welt für sich selbst zu ändern versuchen, aber Ausstellungen sind eigentlich total überflüssig. Wenn man nicht seine Familie ernähren müsste...»
«Photographie ist die Fütterung der Affen von der falschen Seite des Käfigs.»
reference:Martin Kippenberger, Sand in der Vaseline
«Schade das nicht alle Photographen große klasse sind.»
reference:Martin Kippenberger, Sand in der Vaseline
«Penck oder Immendorff? Das ist schon Geschichte, Klassik, vorbei. Da bewegt sich nichts mehr. Was vertuscht wird durch hohe Preise. Die Bilder ansonsten: nichtssagend. Die machen Recycling ihrer eigenen Geschichte. Die malen natürlich weiter, wo sie schon mal dabei sind, weil sie auch nicht mehr die Kraft aufbringen, etwas ganz Neues anzufangen oder sich gegen ihre eigenen Bilder zu wenden.»
«Auch wenn Naivität für einen Künstler manchmal das Einfachste ist, zumindest das Nach-naiv-Aussehen. Gute Künstler, die nett aussehen und nett malen, sind ganz einfache Menschen. Auch hier leuchtet wieder das Beispiel Lüpertz und Baselitz auf. Die haben sich alles angeeignet, was es an Informationen gibt, über Möbel, Maltechnik, Stiche-Sammeln und Auf-dem-Schlößchen-Leben, und die Frau trägt den ganzen Tag Chanel.»
reference:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,published in Reclam Verlag,2008, page 87
«Penck oder Immendorff? Das ist schon Geschichte, Klassik, vorbei. Da bewegt sich nichts mehr. Was vertuscht wird durch hohe Preise. Die Bilder ansonsten: nichtssagend. Die machen Recycling ihrer eigenen Geschichte. Die malen natürlich weiter, wo sie schon mal dabei sind, weil sie auch nicht mehr die Kraft aufbringen, etwas ganz Neues anzufangen oder sich gegen ihre eigenen Bilder zu wenden.»
