Paula Modersohn-Becker quotes

 
approved √ 

«… Ich weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig. Ist ein Fest schöner, weil es länger ist? Und mein Leben ist ein Fest, ein kurzes, intensives Fest … Und wenn nun die Liebe mir noch blüht, vordem ich scheide, und wenn ich drei gute Bilder gemalt habe, dann will ich gern scheiden mit Blumen in den Händen und im Haar.»

1 votes

reference:Paula Modersohn-Becker:in Briefen und Tagebüchern,Paula Modersohn-Becker,published in Fischer Verlag,2007

 
approved √ 

«Sie haben mir Wunderbarstes gegeben. Sie haben mich selber mir gegeben. Ich habe Mut bekommen. Mein Mut stand immer hinter verrammelten Toren und wußte nicht aus noch ein. Sie haben die Tore geöffnet. Sie sind mir ein großer Geber. Ich fange jetzt auch an zu glauben, daß etwas aus mir wird. Und wenn ich das bedenke, dann kommen mir die Tränen der Seligkeit … Sie haben mir so wohl getan. Ich war ein bißchen einsam»

reference:Brief an Rilke vom 5. Mai 1906

 
approved √ 

«Belohnt und bestraft werden wir für alles schon auf Erden.»

reference:Briefe (an die Schwester, 18. November 1906)

 
approved √ 

«Durch das Zuviel-Arbeiten sündigt man am Leben und an der Arbeit selber»

reference:Briefe, an Tante Marie, 29. Januar 1903

 

«Es ist merkwürdig, dass das, was man für gewöhnlich Erlebnisse nennt, in meinem Leben so wenig Rolle spielt. Ich habe, glaube ich, auch welche. Aber sie scheinen mir gar nicht das Hauptsächlichste im Leben, sondern das, was zwischen ihnen liegt, der tägliche Kreislauf der Tage, das ist für mich das Beglückende.»

 
approved √ 

«Seid Idealisten bis ins Greisenalter. Idealisten, die eine Idee verkörpern. Dann habt ihr gelebt»

reference:Briefe, 26. April 1900

 
approved √ 

«Traurigsein ist wohl etwas Natürliches. Es ist wohl ein Atemholen zur Freude, ein Vorbereiten der Seele dazu.»

reference:Briefe, 12. Februar 1901

Nach oben