«Ob das, was ich mache, Kunst ist, weiß ich nicht; andererseits wüßte ich aber auch nicht, was es sonst sein könnte.»
Peter Roehr quotes
«Ich verändere Material, indem ich es unverändert organisiere. Jede Arbeit ist ein organisiertes Gebiet aus Gleichem. Weder sukzessiv noch summarisch, es gibt kein Fazit und keine Summe unter dem Strich.»
«Meine Bilder umfassen Bereiche, die sich außerhalb von Aktivität und Passivität befinden.»
«In der Beschränkung der Auswahlmöglichkeiten und der Konzentration auf ein System (Muster) wird der schöpferische Prozeß reduziert.
Meine Arbeit versucht, mehr reproduktiv als kreativ zu sein. Ich verwende präfabrizierte Elemente, um meine Beteiligung am Herstellungsprozeß zu verringern.»
«Was sehen wir? Ein Ordnungsgefüge, keine Komposition. Eine Fläche ist angefüllt mit gleichartigen Objekten, man kann sie nicht unterscheide… Das Bild hat keinen Ereignisort, es ereignet sich überall.
… Das Bild, es könnte sich nach allen Seiten ausbreiten und fortsetzen, ist an sich unendlich, aber dann wäre es eben nicht dieses, sondern ein anderes Bild. Also: die Auswahl der Objekte und die Bestimmung der Anzahl ist die einzig willkürliche Arbeit des Herstellers. Was sagt uns das Bild? Es besitzt keine subjektive Stellungnahme. Die Aussage ist der Gegenstand: Inhalt und Form sind deckungsgleich (identisch).»
«Ich fühle mich identisch mit dem, was ich tue. In den "Montagen" verwirkliche ich uneingeschränkt alles, was mir wichtig ist. Ich glaube, ich bin frei.»
«Ereignis ist nicht nur das Machen von Kunst, sondern auch das Zeigen. Ich mache die Arbeiten nicht für mich. Leute sind wichtig. Nicht allein das Machen bringt Einsichten, auch die gemachten Arbeiten, die Ausstellung usw. Man muß weg von der Auffassung, daß die Idee und Ausführung die einzig entscheidenden Phasen seien. Die Haltung des Künstlers ist wichtig wie das Material, die Präsentation oder die Kritik und die Presse.»
«In gewisser Weise sind gemachte Objekte Sprache – wenn Sprache Vokabular und die Art und Weise seines Gebrauchs sind.»
«Erfundene Bilder sind, wenn sie gedacht werden, schon erfunden. Die Realisierung ist der zweite Teil des Entstehungsprozesses.»
«Größe verhält sich zu Schönheit wie Material zu Qualität.»
«Das ist Kunst, was mit ästhetischen Mitteln bestehende ästhetische und soziale Zustände verändert. Somit ist das Kunst, was die jeweils bisherige Definition der Kunst in Frage stellt.»
