Günter Behnisch Zitate

2004
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«Theorien in Architektur übersetzen, das geht nicht. Da kommt dann nur Verquastes raus. Wir sind an die Bauten immer intuitiv rangegangen. Und jeder der vielen Partner und Mitarbeiter bekam die Freiheit, die er brauchte. Mit Knechten kann man ja keine freie Architektur machen.»

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Quellenangabe:So ein bisschen Schweben (Interview der ZEIT)

über Mario Botta
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«Was da aus der Schweiz hochkommt, von Mario Botta etwa, oder was in Berlin von Hans Kollhoff gebaut wird, das empfinde ich schon als riskant. Es gibt Architekten, die wollen alles in ihren Bauten bestimmen, wollen alles rechteckig machen, alles mit Naturstein auf ewig stellen. So wie der Adolf, der seine Bauten so plante, dass selbst die Ruinen tausend Jahren halten sollten.»

Quellenangabe:So ein bisschen Schweben (Interview der ZEIT)

2004
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«Unsere Bauten brauchen halt Freiheit. Wir arbeiten nicht auf ein Ziel zu, sondern warten im Prozess, was sich ergibt. Wir gehen viel auf die Baustellen, und manchmal merken wir dann, dass etwas fehlt. Zum Schluss sind wir oft überrascht, was da zur Welt kommen wollte.»

Quellenangabe:So ein bisschen Schweben (Interview der ZEIT)

2004
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«Denn gerade in der Vielfalt der Materialien und Formen lebt für mich so etwas wie Freiheit, eine Freiheit, in der Dinge zu sich selbst finden können. Mir gefällt es halt, auch ein Lochblech oder irgendein anderes Teil, das im praktischen Leben ausgemustert worden oder schlecht behandelt worden ist, wieder gut zu behandeln.»

Quellenangabe:So ein bisschen Schweben (Interview der ZEIT)

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