Jürgen Klauke Zitate

 

«Wer sucht, der findet manchmal. Ich habe mein Geschlecht halbwegs gefunden und so manches über das andere und die dazwischen liegenden erfahren und bin guter Hoffnung, mit dem Latein noch nicht am Ende zu sein.»

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«Ich spreche den unauflöslichen Konflikt mit uns selbst an, das damit verbundene 'schöne Scheitern', das unsere Existenz, wenn man nicht verrückt wird, recht unterhaltsam macht.»

 

«Meine Bilder, so hoffe ich, transzendieren unseren Spagat, unser Bemühen, unsere Lächerlichkeit. Mit der notwendigen Strenge und Reduziertheit, damit es nicht der Lächerlichkeit preisgegeben wird, sondern darüber hinausweist.»

 

«In den 'Sonntagsneurosen' ... verschmelzen die Gegenstände mit der Figur oder mit anderen Gegenständen. Sie befinden sich im Dialog mit ihnen - sie sind, was sie sind. Gleichzeitig signalisieren sie Bedeutung und zu gleichen Teilen sind sie als Form präsent und eingesetzt und repräsentieren Bild.»

 

«Es ging mir darum, diese Windstille, diesen flachen Atem, dieses In-und-aus-der-Zeit-gekippt-werden, das Zuviel und doch Zuwenig etc. ins Bild zu rücken.»

 

«Besonders bei den statisch/zentrierten Arbeiten der 'Sonntagsneurosen' evozieren Subjekte wie Objekte für mich eine Präsenz von anwesender Abwesenheit bzw. abwesender Anwesenheit - kurz vor dem Nervenzusammenburch oder einem sich nähernden Gewaltausbruch.»

 

«All diese Lebens- und Bilderfahrungen münden in die große Werkgruppe 'Formalisierung der Langeweile'. Alles, was vorher in Einzelteile zerlegt war, wird hier inhaltlich und formal zu einem großen Ganzen - hier laufen die Fäden zusammen. Auch die Dinge haben ihren Platz bestimmter gefunden.»

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