Lawrence Weiner Zitate

 
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«Ich weiß nicht, was ein Künstlerbuch ist; ein Buch ist eine schlüssige Frage. Lesen ist eine Echtzeit-Erfahrung; Sehen ist eine Echtzeit-Erfahrung.
Bücher von Künstlern haben die Form eines Buches, aber Künstlern wurde und wird nicht zugestanden, daß sie etwas zu sagen haben, das genauso aussieht wie andere Bücher. Schau Dir die zwanziger Jahre an oder das späte 19. Jahrhundert. Leute, die als Künstler ihr Geld verdienten, veröffentlichten auch Bücher – das ist nicht dermaßen merkwürdig. [...] Das Medium Buch existierte schon.»

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Quellenangabe:Lawrence Weiner:Gefragt und gesagt,Schriften und Interviews von Lawrence Weiner 1968-2003,erschienen im Hatje Cantz Verlag,2004, Seite 450

1968
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«1. The artist may construct the piece.
2. The piece may be fabricated.
3. The piece need not be built.
Each being equal and consistent with the intent of the artist the decision as to condition rests with the receiver upon the occasion of receivership.»

Quellenangabe:Declaration of Intent

 
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«Materialist implies a primary involvement in materials, but I am primarily concerned with art. One could say the subject matter is materials, but its reason to be goes way beyond materials to something else, that something else being art.»

Quellenangabe:Joseph Kosuth:Art after Philosophy and After,Collected Writing, 1966-1990,erschienen im MIT Press Verlag,1991, Seite 63

 
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«Um also zu vermeiden, dass ich Kunst nicht verstehe, und weil bestimmte Dinge mich langweilen, versuch ich, Kunst für mich selbst zu machen, aber keine Kunst im historischen Sinn.
»

Quellenangabe:Symposium am Bradford Junior College

 
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«Ich verwende keine Gefühle. Ich denke, dass die meisten Gefühle sehr schwierig zu klassifizieren sind und sich ohnehin kaum in Worte fassen lassen.»

Quellenangabe:Symposium am Bradford Junior College

 
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«Ich möchte, dass die Kunst zugänglich ist. Der Preis wird fast unwichtig, weil die gesamte Kunst im Grunde verschenkt wird. Ich gebe mir große Mühe, die Sachen immer zu veröffentlichen. Die Arbeiten werden also veröffentlicht, die Information ist also öffentlich, jeder der das spannend findet, kann eine Reproduktion machen, und so ist die Kunst tatsächlich Gemeinbesitz.»

Quellenangabe:Aus einem Interview von Patricia Norvell

 
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«Wenn man mit Sprache arbeitet, gibt es keinen Rand über den das Bild hinausgeht, oder an dem es abbricht. Man arbeitet mit etwas absolut Unendlichem. Sprache ist das Ungegenständlichste, was wir jemals in dieser Welt entwickelt haben, deshalb hört sie niemals auf.»

Quellenangabe:Interview „Prospect 69“

 
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«Sobald Kunst nützlich wird oder sogar Eingang in die Kultur findet, ist sie für mich nicht mehr Kunst, sondern Geschichte»

Quellenangabe:Künstler und Politik: Ein Symposium

 
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«Alle Kunst wird politisch, sobald sie bekannt wird, unabhängig von der Intention des Künstlers.»

Quellenangabe:Künstler und Politik: Ein Symposium

 
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«Es gibt nichts, an das man glauben oder nicht glauben muss. Die Kunst ist eine Tatsache; entweder man gebraucht sie oder man ignoriert sie.»

Quellenangabe:Interview mit Michel Claura

 
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«Kunst ist noch immer ein brauchbares Mittel, um bestimmte Schlussfolgerungen (Tatsachen) zu präsentieren.»

Quellenangabe:Interview mit Michel Claura

 
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«In Bezug auf Kunst - und Kunst ist eine hochgradig spezialisierte Angelegenheit, ähnlich wie theoretische Physik - kann es vorkommen, dass jemand es intuitiv versteht, begreift, genau erfasst, aber normalerweise ist das nicht so, ähnlich wie ein Laie, der irgendwo auf ein physikalische Gleichung stößt, sie normalerweise nicht versteht.»

Quellenangabe:Interview von Willoughby Sharp

 
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«Ich mag die Idee des Plakats sehr, es ist wirklich ein Zeichen an der Wand.»

Quellenangabe:Diskussion an der École superieure d'art visuel in Genf

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