«Es gibt nichts derartiges wie ein gutes Gemälde über nichts.»
Quellenangabe:Ad Reinhardt:Schriften und Gespräche,Ad Reinhardt,1998
«Es gibt nichts derartiges wie ein gutes Gemälde über nichts.»
Quellenangabe:Ad Reinhardt:Schriften und Gespräche,Ad Reinhardt,1998
«Ein Bild lebt durch die Gesellschaft eines sensiblen Betrachters, in dessen Bewußtsein es sich entfaltet und wächst. Die Reaktion des Betrachters kann aber auch tödlich sein. Es ist daher ein riskantes und gefühlloses Unterfangen, ein Bild in die Welt zu entlassen. Wie oft wird ihm durch die Blicke der Vulgären und die Grausamkeit der Machtlosen, die ihr Unglück am liebsten auf alles andere übertragen würden, ein dauerhafter Schaden zugefügt.»
Quellenangabe:Barbara Hess:Abstrakter Expressionismus,erschienen im Taschen Verlag,2009
«Das Bedürfnis, ja die Sehnsucht nach dem Mythos, wird in periodischen Abständen von denen reaktiviert, die sich jene uralten Bilder aus nostalgischen Gründen wieder zueigen machen möchten.»
«Wenn wir nach Tätigkeiten suchen, die sich mit dem Schaffen des bildenden Künstlers vergleichen lassen, bieten sich eigentlich nur zwei geistige Berufe an: der des Dichters und jener des Philosophen, denn diese beiden verfolgen ähnliche Ziele wie der Künstler. Wie der bildende Künstler wollen auch diese beiden nur eines: ihr Verständnis der Wirklichkeit so konkret wie möglich zum Ausdruck bringen.»
«Doch der Künstler braucht nur so viel Kunstfertigkeit, wie erforderlich ist, um sein konkretes Ziel zu erreichen. Sollte er mehr davon besitzen, ist es sogar besser, wenn wir nichts davon erfahren, denn die Darbietung dieser technischen Brillanz würde lediglich seine Kunst beschädigen.»
«Ich bin an den Beziehungen von Farbe und Form nicht interessiert. Ich bin nur daran interessiert, die grundlegenden menschlichen Emotionen auszudrücken - Tragik, Ekstase, Untergang usw.»
«Es ist ein weit verbreiteter Glaube unter den Malern, daß es nicht darauf ankommt, was man malt, solange es gut gemalt ist. Das ist purer Akademismus. Es gibt keine gute Malerei über nichts.»
Quellenangabe:Barbara Hess:Abstrakter Expressionismus,erschienen im Taschen Verlag,2009
«Ich male sehr große Bilder. Ich bin mir bewußt, daß das Malen großer Bilder historisch gesehen darin besteht, etwas Grandioses und Pompöses zu malen. Der tiefere Grund, warum ich sie male, ist allerdings - ich glaube, dies gilt auch für andere Maler, die ich kenne -, daß ich sehr intim und sehr menschlich zu sein wünsche. Ein kleines Bild zu malen bedeutet, daß man sich außerhalb des eigenen Erfahrungsbereichs stellt, daß man eine Erfahrung wie ein Stereobild oder wie mit einem Verkleinerungsglas betrachtet. Wenn man jedoch ein großes Bild malt, ist man mittendrin. Man kann nicht mehr darüber gebieten.»
Quellenangabe:Barbara Hess:Abstrakter Expressionismus,erschienen im Taschen Verlag,2009
«It was with the utmost reluctance that I found the figure could not serve my purposes. But a time came when none of us could use the figure without mutilating it.»
«The progression of a painter's work as it travels in time from point to point, will be toward clarity.. toward the elimination of all obstacles between the painter and the idea.. and the idea and the observer.. To achieve this clarity is inevitably to be understood.»
«Since my pictures are large, colorful and unframed, and since museum walls are usually immense and formidable, there is the danger that the pictures relate themselves as decorative areas to the walls. This would be a distortion of their meaning, since the pictures are intimate and intense, and are the opposite of what is decorative.»
«I’m not an abstractionist. I’m not interested in the relationship of color or form or anything else. I’m interested only in expressing basic human emotions: tragedy, ecstasy, doom, and so on.»
«It is a widely accepted notion among painters that it does not matter what one paints as long as it is well painted. This is the essence of academicism. There is no such thing as good painting about nothing.»
«The fact that people break down and cry when confronted with my pictures shows that I can communicate those basic human emotions.. the people who weep before my pictures are having the same religious experience I had when painting them. And if you say you are moved only by their color relationships then you miss the point.»
«I paint very large pictures. I realize that historically the function of painting large pictures is painting something very grandiose and pompous. The reason I paint them, however – I think it applies to other painters I know – is precisely because I want to be very intimate and human. To paint a small picture is to place yourself outside your experience. However you paint the larger picture, you are in it."»