Martin Kippenberger Zitate

 
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«Kunst wird ja nicht mehr gemacht, sondern nur betrachtet!»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998 , Seite 1405

über Rosemarie Trockel
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«Es wird nicht mehr gehäkelt, wie Rosemarie Trockel es machte, als Abgesang auf das machen weiblich, und es wird nicht einfach stumpf gemalt das 'Machen männlich', sondern erklärt geforscht, dargestellt.»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998 , Seite 1406

über Sigmar Polke
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«Museum ist Altertumsquatsch, obwohl ich jetzt schon weiß, daß ich derjenige bin, der die 80er Jahre erfaßt hat. Es ist wie bei Sigmar Polke. Das wußte auch jeder, daß ist der Mann der 70er Jahre, doch es wurde unheimlich lange herumgezögert, hat lange gedauert, bis da mal was angekauft wurde. Ein bißchen zuviel Wahrheit ist einfach untragbar bei solchen Institutionen.»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998 , Seite 1406

 
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«Ich sehe mein Sammeln eigentlich als Teil meiner Arbeit.»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998 , Seite 1406

über Martin Kippenberger
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«Ich gebe allerdings zu, ich mache auch kleine Bilder, die richtig scheißgut nach "Übers-Wohnzimmersofa-Hängen" aussehen, damit ich meine Küche bezahlen kann.»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998

über Jörg Immendorff
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«Die alte Idee 'Hört auf zu malen' von Jörg Immendorff darf nämlich immer mal wieder neu ausgedrückt werden, weil sie ja nie befolgt worden ist.»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998 , Seite 1406

 
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«Kunst als Wissenschaft behandelt, ist so von dröger Schönheit wie ein Witz ohne Pointe, aber voller Feinheiten. Muß gut erzählen, sehr gut berichten können von dem Witz! (...) Der Sound macht die Musik!»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998

 
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«Bei mir würden Rollenspiele nicht funktionieren, weil ich keinen Stil habe.»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998 , Seite 1406

 
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«Einen guten Künstler zeichnet aus: Nicht alt sei er, nicht neu sei er, gut sei er! Wenn du in eine Ausstellung gehst und von einem Künster gute und schlechte Bilder finden kannst, ist das gut!»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998

 

«Ich gehe in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald.»

 

«Ich geh kaputt, gehst du mit?»

 
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«Jeder Künstler ist ein Mensch.»

Quellenangabe: Kerstin Stremmel: Realismus, erschienen im Taschen Verlag, 2005

 

«Mit Kunst kann man eigentlich nichts bewirken. Das habe ich schon als Kind gewusst. Man kann die Welt für sich selbst zu ändern versuchen, aber Ausstellungen sind eigentlich total überflüssig. Wenn man nicht seine Familie ernähren müsste...»

 

«Gute Künstler haben niemals Urlaub.»

 

«Heute denken, morgen fertig!»

 
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«Photographiert ruhig weiter, aber verletzt euch nicht dabei.»

Quellenangabe: Martin Kippenberger, Sand in der Vaseline

 
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«Photographie ist die Fütterung der Affen von der falschen Seite des Käfigs.»

Quellenangabe: Martin Kippenberger, Sand in der Vaseline

 
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«Die Photographie ist auch nicht das was sie mal war.»

Quellenangabe: Martin Kippenberger, Sand in der Vaseline

 
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«Schade das nicht alle Photographen große klasse sind.»

Quellenangabe: Martin Kippenberger, Sand in der Vaseline

 

«In der Kunst macht man keine dummen Scherze.»

über Georg Baselitz
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«Auch wenn Naivität für einen Künstler manchmal das Einfachste ist, zumindest das Nach-naiv-Aussehen. Gute Künstler, die nett aussehen und nett malen, sind ganz einfache Menschen. Auch hier leuchtet wieder das Beispiel Lüpertz und Baselitz auf. Die haben sich alles angeeignet, was es an Informationen gibt, über Möbel, Maltechnik, Stiche-Sammeln und Auf-dem-Schlößchen-Leben, und die Frau trägt den ganzen Tag Chanel.»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998

über Jörg Immendorff
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«Penck oder Immendorff? Das ist schon Geschichte, Klassik, vorbei. Da bewegt sich nichts mehr. Was vertuscht wird durch hohe Preise. Die Bilder ansonsten: nichtssagend. Die machen Recycling ihrer eigenen Geschichte. Die malen natürlich weiter, wo sie schon mal dabei sind, weil sie auch nicht mehr die Kraft aufbringen, etwas ganz Neues anzufangen oder sich gegen ihre eigenen Bilder zu wenden.»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998

über Imi Knoebel
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«Post-Post-Neo-Geo-Mix Imi Knoebel.»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998

über Markus Lüpertz
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«Die Lüpertze und Konsorten ... Post-Post-Expressionismus.»

Quellenangabe: Peter Dittmar: Künstler beschimpfen Künstler, erschienen im Reclam Verlag, 2008 , Seite 86

über Markus Lüpertz
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«Auch wenn Naivität für einen Künstler manchmal das Einfachste ist, zumindest das Nach-naiv-Aussehen. Gute Künstler, die nett aussehen und nett malen, sind ganz einfache Menschen. Auch hier leuchtet wieder das Beispiel Lüpertz und Baselitz auf. Die haben sich alles angeeignet, was es an Informationen gibt, über Möbel, Maltechnik, Stiche-Sammeln und Auf-dem-Schlößchen-Leben, und die Frau trägt den ganzen Tag Chanel.»

Quellenangabe: Peter Dittmar: Künstler beschimpfen Künstler, erschienen im Reclam Verlag, 2008 , Seite 87

über A. R. Penck
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«Penck oder Immendorff? Das ist schon Geschichte, Klassik, vorbei. Da bewegt sich nichts mehr. Was vertuscht wird durch hohe Preise. Die Bilder ansonsten: nichtssagend. Die machen Recycling ihrer eigenen Geschichte. Die malen natürlich weiter, wo sie schon mal dabei sind, weil sie auch nicht mehr die Kraft aufbringen, etwas ganz Neues anzufangen oder sich gegen ihre eigenen Bilder zu wenden.»

Quellenangabe: : Kunsttheorie im 20. Jahrhundert, Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991, erschienen im Hatje Cantz Verlag, 1998

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