Martin Parr Zitate

 
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«Wenn die Leute beim Betrachten meiner Bilder gleichzeitig weinen und lachen, dann ist das genau die Reaktion, die die Bilder auch bei mir hervorrufen. Die Dinge sind weder grundsätzlich gut noch schlecht. Ich bin immer daran interessiert, beide Extreme darzustellen.»

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2008
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«Ich suche die Bilder aus, an die ich glaube. Ich entscheide immer sofort, welche Fotos die besten sind. Es gibt dafür keine Regeln. Ich könnte versuchen, diesen Vorgang mehr schlecht als recht zu analysieren. Aber am Ende ist es doch ein intuitiver Prozess.»

Quellenangabe:"Ich lüge wenigstens nicht" – Interview mit Martin Parr, SPIEGEL online

2008
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«Ich benutze fast ausschließlich Digitalkameras. Das Gute an der digitalen Fotografie ist, dass man sofort sieht, was man tut. Ich kann zum Beispiel Blitzlicht mit natürlichem Licht mischen, da ist es ein großer Vorteil, sofort zu wissen, ob das funktioniert.»

Quellenangabe:"Ich lüge wenigstens nicht" – Interview mit Martin Parr, SPIEGEL online

2008
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«Traditionell dokumentieren Fotojournalisten meist die Armut auf der Welt, weil sie als das wichtigste Thema unserer Zeit gilt. Doch ich denke, dass heute nicht mehr die Armut das Hauptproblem ist, sondern der Reichtum. Es herrschen einfach zu viel Wachstum und Wohlstand. Ich war gerade auf der Pekinger Automesse, wo es komplett verrückt zuging. Alleine in China werden dieses Jahr neun Millionen Autos verkauft werden! Die Tatsache, dass rasant wachsende Länder wie China und Indien dieselben materiellen Dinge für sich beanspruchen, die hier im Westen schon lange selbstverständlich sind, übt einen enormen Druck auf die Welt aus.»

Quellenangabe:"Ich lüge wenigstens nicht" – Interview mit Martin Parr, SPIEGEL online

2011
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«Es gibt viele Kollegen, die es in den Krieg zieht. Ich habe nichts dagegen. Mich aber zieht es in den Supermarkt um die Ecke, weil ich die Wirklichkeit dort zeigen möchte. Ich will, dass nicht nur die Dritte Welt dokumentiert wird, sondern auch die Erste Welt.»

Quellenangabe:Komisch, ganz im Ernst - Interview mit Martin Parr, ZEIT online

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