«Poussin verliert in der Nachbarschaft Leseurs sehr. Die Anmut ist eine Muse, die er nie erschaut hat. Die Harmonie der Linien, der Effekte, der Farbe ist ebenfalls eine Gabe, oder eine Verbindung der kostbarsten Gaben, die ihm gänzlich versagt war. Die Kraft der Konzeption, eine bis zur äußersten Grenze getriebene Korrektheit - doch nie ein Verleugnen, ein Opfer zugunsten des Gefälligen, der Süße der Wikrung oder der hinreißenden Gewalt der Komposition! Er ist streng in seinen römischen Sujets, in seinen religiösen Sujets; er ist ebenso in seinen Bacchanalen; seine Faune und seine Satyrn sind viel zu zurückhaltend und ernst; seine Nymphen sind für mythologische Geschöpfe reichlich keusch; es sind sehr schöne Frauen, die nichts Mythologisches über Übernatürliches an sich haben»
Nicolas Poussin Biografie
Künstler
| geboren: | 15. Juni 1594 in Les Andelys (Normandie) |
|---|---|
| gestorben: | 19. November 1665 in Rom |
| Nationalität: | Französisch |
| Technik: | Malerei, |
| Stilrichtung: | Barock, |
| Vertreten in: | Gemäldegalerie Alte Meister(Dresden), Staatliche Kunsthalle Karlsruhe(Karlsruhe), The RISD Museum(New York), |
| empf. Kataloge: | Poussin , |
Zitate über Nicolas Poussin
«Poussin verliert viel, wenn man ihn neben Le Sueur sieht. Die Grazie ist eine Muse, die er niemals erschaut hat.»
«Sein Werk ist mir zu heroisch oder zu gewollt, zu vollkommen.»
«Poussin hat 250 Jahre auf sein Denkmal warten müssen. Wenn er nur zwei Dörfer niedergebrannt hätte, wäre ihm das Denkmal früher gesetzt worden.»


