Oskar Kokoschka Zitate

 
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«Das Bewußtsein der Geschichte ist kein Zustand, in welchem man die Dinge erkennt oder einsieht, sondern ein Stand desselben, an dem es sich selbst erlebt. In Gesichten ist Bewußtsein selber niemals zu begreifen, welche ein Bewegen, Eindruckwerden und Sichtbarsein, eine erteilte Macht sind, und hervorzurufen.»

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Quellenangabe:Kunsttheorie im 20. Jahrhundert,Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991,erschienen im Hatje Cantz Verlag,1998, Seite 128

 

«Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner.»

 
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«Bewußtsein ist die Ursache aller Dinge, auch der Vorstellung. Es ist ein Meer, denn Horizonte Gesichte sind!»

Quellenangabe:Kunsttheorie im 20. Jahrhundert,Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991,erschienen im Hatje Cantz Verlag,1998, Seite 128

 
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«[…] man muß in der Kunst mit dem Künstler denken können, um zu realisieren, d.h. das zu begreifen, was sie unter Natur verstehen und was sie gestaltend über sie aussagen. Dies Denken, d.h. gewissermaßen mit dem Auge verstehen, ist die Voraussetzung für jedes künstlerische Erlebnis und bedarf der Kenntnis der Gestaltungsgrundsätze, sowie der Fähigkeit zu Gestalten. Denn große Künstler sind zugleich immer Philosophen, die ihre eigene Welterkenntnis besitzen.»

Quellenangabe:Kunsttheorie im 20. Jahrhundert,Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991,erschienen im Hatje Cantz Verlag,1998, Seite 128

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