Pablo Picasso Biografie

Künstler

Zitate über Pablo Picasso

Jackson Pollock
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«Die gesamte bahnbrechende Malerei der letzten hundert Jahre kam aus Frankreich, kein Zweifel. Amerikanische Maler haben, pauschal gesprochen, nie den rechten Zugang zur modernen Malerei gefunden. (Der einzige amerikanische Meister, der mich interessiert, ist Ryder.) Von daher ist es sehr wichtig, daß viele gute europäische Moderne jetzt hier leben – sie bringen nämlich ein Verständnis für Probleme der modernen Malerei mit. Besonders beeindruckt hat mich ihre Auffassung vom Unbewußten als Quelle der Kunst. Diese Idee interessiert mich mehr als die einzelnen Persönlichkeiten, denn die beiden Künstler, die ich am meisten bewundere, Picasso und Miró leben noch außerhalb Amerikas.»

Quellenangabe:Kunsttheorie im 20. Jahrhundert,Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. Band I: 1895 - 1941. Band II: 1940 - 1991,erschienen im Hatje Cantz Verlag,1998, Seite 687

Giorgio de Chirico
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«Von Malern, die verrückt malen, kann Picasso am meisten.»

Quellenangabe:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 112

Henri Matisse
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«Ich glaube, ich bin unfähig, diese Art Malerei zu beurteilen, weil man einfach immer unfähig ist, das gerecht zu berurteilen, was auf das eigene Werk folgt.»

Quellenangabe:Leben mit Picasso,1987

George Grosz
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«Aber es bleibt bei all diesem doch etwas zu "hornbrillig-intellektualistisches" Unvolkstümliches»

Quellenangabe:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 111

Markus Lüpertz
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«Sogar Picasso hat sich aller Dinge bedient. Er hat im 19. Jahrhundert geaast, und er hat bis Lukas Cranach hin geaast. Er hat sich umgesehen, wo er was herkriegen konnte.»

Quellenangabe:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 113

Kurt Schwitters
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«Ich würde fragen: Wen immitiert Picasso heute. Und solch ein Gangster findet sein Verehrer.»

Quellenangabe:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 114

Henri Matisse
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«Nur Picasso kann sich alles erlauben. Er kann alles verwirren. Entstellen, verstümmeln, zerstückeln. Er ist immer, er bleibt immer im Recht.»

Quellenangabe:Petra Kipphoff: Die Sonne im Leib. zeit.de, 5. November 2002

George Grosz
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«Man ist voll Lobpreisung und verweist dabei gern auf Picasso oder Derain, die bekanntlich schon zurückgefunden haben und nun sanft im Bett der großen französischen Überlieferung schwimmen. Sieht man sich aber solche neuen Bilder von Picasso an, so ist das erste, was auffällt: die Formen, die nicht weniger deformiert sind, als die Köpfe und Körper auf unseren geschmähten Expressionisten. Bildern (für die ich im übrigen keineswegs eintreten will), wenn mir auch die gotisch sein sollende Härte dieser Darstellungen privat besser gefällt, als die gummipuppenartigen aufgeblasenen, an Elefantiasis gemahnenden Formen bei Picasso. Wo ist da die Klassik? Wo die "edle" Linie? Das einzige, was all diese Experimente mit dem "Klassischen" gemein haben, ist ihre Langweiligkeit.»

Quellenangabe:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 111

Salvador Dalí
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«Da genialer (als Cézanne), ein Zerstörer und Anarchist, statt ein Baumeister und Patriarch.»

Quellenangabe:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 112

Francis Bacon
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«Picasso ist wahrscheinlich - sowohl in seiner Malerei, als auch in seinen Skulpturen - das Genie des Jahrhunderts. Obwohl ich neunzig Prozent seines Werkes hasse oder uninteressant finde.»

Quellenangabe:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 112

Thomas Hart Benton
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«Er ist das perfekteste Beispiel der künstlerischen Dekadenz - mit Aussnahme von Poussin.»

Quellenangabe:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 114

Salvador Dalí
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«Ich bewundere Picasso. Keiner hat sein Öl so teuer verkauft wie er.»

Francis Bacon

«Picasso is the reason why I paint. He is the father figure, who gave me the wish to paint.»

Francis Bacon

«Picasso was the first person to produce figurative paintings which overturned the rules of appearance; he suggested appearance without using the usual codes, without respecting the representational truth of form, but using a breath of irrationality instead, to make representation stronger and more direct; so that form could pass directly from the eye to the stomach without going through the brain.»

Francis Bacon

«Picasso was one of that genius caste which includes Rembrandt, Michelangelo, Van Gogh and above all Velázquez.»

Salvador Dalí
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«Picasso ist Maler, ich auch; Picasso ist Spanier, ich auch; Picasso ist Kommunist, ich auch nicht.»

Quellenangabe:Dali Zitate

André Breton
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«Man muß bar sein allen Vorstellungsvermögens von der außerordentlichen Prädestination Picassos, um auch nur zu wagen, ein Nachlassen bei ihm zu befürchten. O Picasso, der Du den Geist bis zu seinem höchsten Grade nicht des Widerspruchs, aber der Befreiung getrieben hast […].»

Quellenangabe:Der Surrealismus und die Malerei

Ambroise Vollard
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«Jedes neue Werk Picassos entsetzt das Publikum, bis das Erstaunen sich in Bewunderung verwandelt.»

Max Ernst
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«Picasso, gegen den kann doch niemand ankommen, der ist doch das Genie.»

Quellenangabe:Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten,erschienen im Rowohlt Verlag,1973

Werner Spies
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«Pablo Picasso hat die Kunst des 20. Jahrhunderts so nachhaltig geprägt wie kein zweiter. Unter den zahlreichen Phasen und Stilperioden in seinem Schaffen nimmt das Alterswerk eine besondere Stellung ein. Seine späten Bilder, die mit allen Fasern an Sinnlichkeit und Umarmung hängen, die Kuss und Kopulation in Großaufnahmen zeigen, sind geprägt von einer großen Rastlosigkeit, die darauf zielt, den Tod zu exorzieren. Den meisterhaft schnellen, ‚wilden‘ Gemälden stehen technisch akribisch ausgeführte Zeichnungen gegenüber, in denen eine einzigartige Erzählfreude vorherrscht. Anhand von fast 200 Werken – Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen – die besondere Arbeitsweise und Dialektik von Picassos später Kunst. Vor allem der spannungsvolle Dialog von Malerei und Zeichnung, entwickelt in den Jahren in Mougins, zeigt den größten Künstler des 20. Jahrhunderts im Wettlauf mit der ihm noch verbleibenden Zeit.»

Quellenangabe:Werner Spies:Picasso. Malen gegen die Zeit,erschienen im Hatje Cantz Verlag,2006

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