Pablo Picasso Zitate

 
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«Es gibt keine abstrakte Kunst. Man muß immer mit etwas beginnen. Nachher kann man alle Spuren des wirklichen entfernen. Dann besteht ohnehin keine Gefahr mehr, weil die Idee des Dinges inzwischen ein unauslöschliches Zeichen hinterlassen hat.»

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Quellenangabe:Dietmar Elger:Abstrakte Kunst,erschienen im Taschen Verlag,2008

 
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«Beim Malen bedeutet „Suchen“ meiner Ansicht nach gar nichts. Auf das Finden kommt es an.»

Quellenangabe:PABLO PICASSO: WORT UND BEKENNTNIS.,1957

1968
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«Ich habe nicht alles gesagt, aber ich habe alles gemalt.»

Quellenangabe:13 Tage im Leben von Pablo Picasso,2006

 
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«Museen sind nichts weiter als ein Haufen Lügen, und die Leute, die aus der Kunst ein Geschäft machen, sind meistens Betrüger.»

 
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«Was ist in Deinen Augen ein Künstler? Ein Narr, der nur Augen hat, wenn er Maler ist, oder nur Ohren, wenn er Musiker ist...? Im Gegenteil. Er ist gleichzeitig ein politisches Wesen, stets aufnahmebereit für bewegende, brennende oder glückliche Ereignisse, die er in jeder Weise erwidert. Wie ist das möglich, für andere Menschen kein Interesse zu zeigen und sich in einen elfenbeinernen Turm vor dem Leben zu flüchten, das sie dir so reichlich bescheren? Nein, Malerei ist nicht dazu da, um Appartements zu schmücken. Sie ist eine Waffe zu Angriff und Verteidigung gegen den Feind.»

Quellenangabe:13 Tage im Leben von Pablo Picasso,2006

 
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«Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.»

 
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«Ich bemühe mich immer darum, die Natur nicht aus den Augen zu verlieren. Mir geht es um eine tiefere Ähnlichkeit, die realer als die Realität ist ...»

Quellenangabe:Kerstin Stremmel:Realismus,erschienen im Taschen Verlag,2005

 
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«Als ich noch ein Kind war, sagte meine Mutter zu mir: Wenn Du Soldat wirst, wirst Du General werden. Wenn Du ein Mönch wirst, wirst Du schließlich Papst werden. Stattdessen habe ich es als Maler versucht und bin Picasso geworden.»

Quellenangabe:13 Tage im Leben von Pablo Picasso,2006

 
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«Der Kubismus ist weder ein Samenkorn noch ein Fötus, sondern eine Kunst, der es vor allem um die Form geht, und wenn eine Form einmal geschaffen ist, dann ist sie da und lebt ihr eigenes Leben weiter.»

Quellenangabe:PABLO PICASSO: WORT UND BEKENNTNIS.,1957

 
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«Warum, glauben Sie, datiere ich alles, was ich mache? Weil es nicht genügt, die Arbeiten eines Künstlers zu kennen, man muss auch wissen, wann, warum, wie und unter welchen Bedingungen er sie schuf […] es ist mir wichtig, der Nachwelt eine möglichst vollständige Dokumentation zu hinterlassen […] Nun wissen Sie, warum ich alles, was ich mache, datiere.»

Quellenangabe:Wilfried Wiegand:Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten,erschienen im Rowohlt Verlag,1973

 
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«Ich bin nicht in der richtigen Situation, um über die Kunst junger Maler zu sprechen. Ich weiß es besser - ich wurde selbst falsch eingeschätzt, als ich jung war. ... Es ist schwierig, sehr schwierig, die Jungen zu beurteilen.»

über Caravaggio
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«Bei ihm ist der Realismus Komödie. Das ist gelogen. Das ist eine Inszenierung.»

Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008

 
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«Ich stelle zuviel um, ich verrücke zuviel ... deshalb habe ich keinen Stil.»

Quellenangabe:Kerstin Stremmel:Realismus,erschienen im Taschen Verlag,2005

 
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«Es gibt den Maler, der aus der Sonne einen gelben Fleck macht, aber es gibt auch den, der mit Überlegung und Geschick aus einem gelben Fleck eine Sonne macht.»

 
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«Sie erwarten von mir, daß ich Ihnen sage, daß ich Ihnen definiere: Was ist Kunst? Wenn ich es wüßte, würde ich es für mich behalten.»

Quellenangabe:13 Tage im Leben von Pablo Picasso,2006

1926
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«Ich bemerkte, daß die Malerei einen selbständigen Wert hat, unabhängig von der sachlichen Schilderung der Dinge. Ich fragte mich, ob man nicht die Dinge eher so malen müsse, wie man sie kennt, als wie man sie sieht. Da die Malerei eine ihr eigene Schönheit hat, kann man eine abstrakte Schönheit darstellen, die Malerei ist. So kam ich für einige Jahre zum Kubismus.»

über Marc Chagall
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«Wenn Chagall malt, weiß man nicht, ob er dabei schläft oder wach ist. Irgendwo in seinem Kopf muss er einen Engel haben.»

 
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«Jede Unterhaltung mit dem Piloten ist verboten.»

Quellenangabe:Wilfried Wiegand:Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten,erschienen im Rowohlt Verlag,1973, Seite 100

 
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«Wir wissen nun, dass die Kunst nicht die Wahrheit ist. Die Kunst ist eine Lüge, die uns erlaubt, uns der Wahrheit zu nähern, zumindest der Wahrheit, die uns verständlich ist.»

Quellenangabe:PABLO PICASSO: WORT UND BEKENNTNIS.,1957

 
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«Meine Bilder würden die gleiche Wirkung haben, wenn ich sie nach ihrer Vollendung, ohne sie zu zeigen, einhüllte und versiegelte. Es handelt sich um Manifestationen unmittelbarer Art.»

Quellenangabe:Das erste Pariser Tagebuch,1998, Seite 133

 
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«Wir beide, wie wir hier zusammensitzen, würden den Frieden an diesem Nachmittag aushandeln. Am Abend könnten die Menschen die Lichter anzünden.»

Quellenangabe:Das erste Pariser Tagebuch,1998

1926
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«Das Kunstgewerbe hat keinerlei Beziehung zum Werk der Staffelei, dem Gemälde. Jenes ist nützlich, dieses ist ein nobles Spiel. Ein Sessel, das ist eine Brust, an die man sich schmiegt, mit Armen, um sich darauf zu lehnen. Ein Sessel ist Gebrauchsgegenstand. Er ist nicht 'Kunst'.»

 
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«Alles, was ich im Zusammenhang mit der Kunst tue, bereitet mir die größte Freude. Ich liebe sie als meinen einzigen Lebenszweck. Doch deshalb sehe ich noch lange nicht ein, weshalb alle Welt sich die Kunst vornimmt, ihr die Beglaubigungsschreiben abverlangt und ihrer eigenen Dummheit in bezug auf dies Thema freien Lauf läßt.»

 
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«Jeder möchte die Kunst verstehen. Warum versucht man nicht, die Lieder eines Vogels zu verstehen? Warum liebt man die Nacht, die Blumen, alles um uns herum, ohne es durchaus verstehen zu wollen? Aber wenn es umein Bild geht, denken die Leute, sie müssen es 'verstehen'.»

Quellenangabe:13 Tage im Leben von Pablo Picasso,2006

 
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«Die Malerei ist nicht dazu da, Wohnungen zu schmücken. Sie ist eine Angriffs- und Verteidigungswaffe.»

über Henri Matisse
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«Im Grunde gibt es nichts als Matisse»

über Henri Matisse
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«Deshalb allein zum Beispiel ist Matisse Matisse: weil er die Sonne im Leib hat.»

Quellenangabe:Petra Kipphoff: Die Sonne im Leib (Artikel in der Zeit)

über Henri Matisse
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«Matisse hat so gute Lungen. Ich meine die Art, wie er die Farbe anwendet. Wenn du in Matisses Werk drei Töne findest, die nahe beieinanderliegen — sagen wir ein Grün, ein Violett und ein Türkis —, dann beschwört ihre Verbindung eine andere Farbe herauf, die man die Farbe nennen könnte. Das nennt man die Sprache der Farben. […] Die Tatsache, daß sich auf einem meiner Bilder ein gewisser roter Fleck befindet ist nicht das Wesentliche des Bildes. Das Bild wurde unabhängig davon gemalt. Du könntest das Rot wegnehmen, und es wäre immer noch das Bild da. Aber bei Matisse ist es undenkbar, daß man einen Fleck Rot […] unterdrückt, ohne daß das Bild sofort in sich zusammenstürzt.»

Quellenangabe:Pablo Picasso:Über Kunst,Aus Gesprächen zwischen Picasso und seinen Freunden,1988

über Vincent van Gogh
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«Ein sentimentaler Straßenjunge.»

Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 56

über Georges Braque
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«Oh! Mein Freund hat sich zum Vuillard des Kubismus gewandelt und befindet sich jetzt in einer nach-impressionistischen Phase.»

Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008

über Fernand Léger
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«Wenn Léger eine Linie zeichnet, bleibt sie eben nur das: eine Linie auf weißem Papier.»

Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008

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