Salvador Dalí Zitate

über Pablo Picasso
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«Picasso ist Maler, ich auch; Picasso ist Spanier, ich auch; Picasso ist Kommunist, ich auch nicht.»

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Quellenangabe:Dali Zitate

 
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«Habe keine Angst vor der Perfektion: du wirst sie nie erreichen!»

Quellenangabe:Salvador Dalí:Fünfzig magische Geheimnisse,erschienen im DuMont Verlag,1986

1935
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«Der Unterschied zwischen wahren und unwahren Erinnerungen ähnelt den der Diamanten: Die Kopie wirkt am echtesten und brilliantesten.»

 
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«Alles, was mich interessiert, ist Geld.»

 
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«Im Abschied liegt die Geburt der Erinnerung.»

 
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«Das Intimste der Intimsphäre ist das Geld. Wenn man weiß, wieviel Geld ein Mensch hat, weiß man von ihm fast alles.»

über Arno Breker
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«Gott ist die Schönheit und Arno Breker sein Prophet.»

 
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«Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.»

über Max Ernst

«Die Malkunst hätte sehr gut auf die gesammte deutsche Malerei und im besonderen auf die Malerei von Max Ernst verzichten können, der völlig unfähig ist, das Phänomen der Schönheit zu begreifen, er ist lediglich ein guter Illustrator.»

über Pablo Picasso
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«Da genialer (als Cézanne), ein Zerstörer und Anarchist, statt ein Baumeister und Patriarch.»

Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 112

über Pablo Picasso
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«Ich bewundere Picasso. Keiner hat sein Öl so teuer verkauft wie er.»

1935
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«Mein ganzer Ehrgeiz auf dem Gebiet der Malerei besteht darin, die Vorstellungsbilder der konkreten Irrationalität mit der herrschsüchtigsten Genauigkeit sinnfällig zu machen.»

 
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«[…] Die Tatsache, daß ich selbst im Augenblick, wo ich male, die Bedeutung meiner Bilder nicht erkenne, will nicht heißen, daß sie keine Bedeutung hätten.»

Quellenangabe:Die Eroberung des Irrationalen,erschienen im DuMont Verlag,2003

 
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«Die Wissenschaft, die uns den Schlüssel zur Macht über die Welt zu liefern scheint, entfernt uns in Wahrheit von der Wirklichkeit der Macht, die nur aus der totalen, blitzhaften Intuition des Wirklichen enstehen kann. Rationalismus und Erfahrung sind nur Kontrollinstrumente. Allein die irrationalen Fähigkeiten schließen uns die Pforten des Universums auf. Die Kunst ist eine Schule der tiefen Erkenntnis und der Initiation»

 
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«Das Auge ist wirklich etwas wunderbares. Man muss es so gebrauchen, wie ich es mit meinem getan habe, das zu einem weichen psychedelischen Fotoapparat geworden ist. Ich kann es bestimmen, Aufnahmen zu machen von Visionen meines Geistes.»

 
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«Füße und Unterarme einer Frau müssen von exhibitionistischer Schönheit sein.»

 
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«Die beiden größten Glücksfälle, die einem Maler passieren können, sind: 1. Spanier zu sein, 2. Dalí zu heißen.»

 
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«Meine Schnurrbartspitzen sind Radar-Antennen, mit deren Hilfe ich tagsüber alles empfange, was in der Welt um mich vorgeht und gedacht wird.»

 
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«Wenn Physiker Antimaterie produzieren, dann sollte es den Malern, die schon Spezialisten für Engel sind, erlaubt sein, sie zu malen. In der surrealistischen Epoche wollte ich die Ikonographie der Innenwelt schaffen – der Welt des Wunderbaren, die meines Freundes Freud. Es ist mir gelungen, es zu tun. Heute hat die Außenwelt, die der Physik, die der Psychologie überstiegen. Heute ist Heisenberg mein Vater. Mit Pi-Mesonen und den gelatinösesten, den unbestimmtesten Neutrinos will ich die Schönheit der Engel und der Realität malen.»

1936
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«In diesem Bild [Weiche Konstruktion mit gekochten Bohnen – Vorahnung des Bürgerkrieges] stellte ich einen riesigen menschlichen Körper dar, aus dem Arm- und Bein-Wucherungen hervortraten, die in wahnwitziger Selbststrangulation aneinander zerrten. Als Hintergrund dieser Architektur rasenden Fleisches, das eine narzisstische, biologische Katastrophe verzehrte, malte ich eine geologische Landschaft, die seit Tausenden von Jahren sinnlos ‚revolutioniert’ worden und nun aus heiterem Himmel erstarrt war. Den weichen Bau jener großen Masse Fleisch im Bürgerkrieg verzierte ich mit einigen gekochten Bohnen, denn man konnte sich nicht vorstellen, all dies bewusstlose Fleisch ohne die Beilage eines (wenn auch nicht unbedingt begeisternden) mehlig-melancholischen Gemüses zu schlucken.»

 
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«Es leuchtet mir vollkommen ein, dass meine Feinde, meine Freunde und die Öffentlichkeit im allgemeinen behaupten, die Bedeutung der auftauchenden Vorstellungsbilder, die ich in meine gemalten Bilder umsetze, nicht zu verstehen. Wie sollten sie denn verstehen, wenn ich selber, der sie ‚macht’, sie auch nicht verstehe. Die Tatsache, dass ich selbst im Augenblick, wo ich male, die Bedeutung meiner Bilder nicht verstehe, will nicht heißen, dass sie keine Bedeutung hätten: im Gegenteil, ihre Bedeutung ist so unergründlich, komplex, zusammenhängend und unwillkürlich, dass sie der einfachen Analyse der logischen Anschauung entgeht.[...]
Mein ganzer Ehrgeiz auf dem Gebiet der Malerei besteht darin, die Vorstellungsbilder der konkreten Irrationalität mit der herrschsüchtigen Genauigkeitswut sinnfällig zu machen. Dass die Welt der Phantasie und der konkreten Irrationalität von der gleichen objektiven Augenfälligkeit ist, von der gleichen Festigkeit, von gleicher Dauer, von der gleichen überzeugenden, kognitiven und mitteilbaren Dichte wie diejenige der Außenwelt, der phänomenologischen Wirklichkeit. Wichtig ist, was vermittelt werden soll: der konkret irrationale Bildinhalt. Die malerischen Ausdrucksmittel werden in den Dienst dieses Bildinhaltes gestellt. Der Illusionismus der nachahmenden, auf niederträchtige Weise streberischen und unwiderstehlichen Kunst, die geschickte Kniffe des lähmenden trompe-l'oeil, der auf analytische Weise erzählende, so verrufene Akdademismus können zusammen mit der neuen Genauigkeit konkreter Irrationalität in dem Maße, wie die Vorstellungsbilder der konkreten Irrationalität sich dem phänomenoligschen Wirklichen annähern und die entsprechenden Ausdrucksmittel derjenigen der großen realistischen Malerei – Velazquez und Vermeer van Delft – sublime Hierarchieen des Denkens werden.[...]
Der Surrealismus wartet in seiner ersten Periode mit besonderen Methoden auf, um sich den Vorstellungsbildern der konkreten Irrationalität zu näher.[...] Eluards und Bretons Simulationsversuche, Bretons neueste Gegenstandsgedichte, Rene Magrittes letzte Bilder, die ‚Methode’ der letzen Skulpturen Picassos, Salvador Dalis theoretische und malerische Aktivität usw. [...] belegen dieses Bedürfnis nach konkreter Verkörperlichung in der alltäglichen Wirklichkeit, diese moralische und systematische Beschaffenheit, objektiv und auf der Ebene des Wirklichen der wahrhaften, unseren rationalen Erfahrungen unbekannten Welt Geltung zu verschaffen. Statt der Traumerinnerung und virtueller, unmöglicher Vorstellungsbilder rein rezeptiver Zustände, die man nur erzählen kann, die körperlichen Tatsachen der ‚objektiven’ Irrationalität, mit denen man sich immerhin wirklich verwunden kann. 1929 richtet Salvador Dali seine Aufmerksamkeit auf die inneren Mechanismen der paranoischen Phänomene und fasst die Möglichkeit einer experimentellen Methode ins Auge, die auf dem unmittelbaren Vermögen systematischer, für Paranoia typischer Assoziationen beruht; diese Methode sollte in der Folge zur wahnhaft-kritischen Synthese werden, die sich ‚paranoisch-kritische Aktivität’ nennt. Paranoia: interpretierender Assoziationswahn mit systematischer Struktur – Pranoisch-krtische Aktivität : Spontane Methode irrationaler Erkenntnis, die auf der kritisch-interpretierenden Assoziation wahnhafter Phänomene beruht.»

über Salvador Dalí
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«[…] Meine Eltern tauften mich Salvador: Und wie der Name schon sagt, bin ich zu nichts Geringerem bestimmt, als die Malerei vor der Leere der modernen Kunst zu retten, und dies in einer Zeit der Katastrophen, in diesem mechanischen und mittelmäßigen Universum, in dem zu leben wir das Unglück und die Ehre haben.»

Quellenangabe:Salvador Dali. Retrospektive,1997

 
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«[…] der einzige Unterschied zwischen mir und einem Verrückten ist der, daß ich nicht verrückt bin!»

Quellenangabe:Salvador Dalí:Das geheime Leben des Salvador Dali,erschienen im Schirmer/Mosel Verlag,2004

 
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«Manchmal habe ich mir selbst insgeheim vorgenommen: "Ich will wie Ingres malen", und dennoch kam dabei nur so etwas wie Bouguereau heraus.»

Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008, Seite 40

 
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«Jeden Morgen beim Erwachen genieße ich das erhabene Vergnügen, Salvador Dali zu sein. Voller Erstaunen frage ich mich dann, was dieser Dali heute noch wieder Wunderbares verrichten wird.»

über Albrecht Dürer
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«Dürer, einer der wenigen Deutschen, die zeichnen können, ist nur ein blasser Abglanz der italienischen Renaissance.»

Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008

über Paul Cézanne
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«Die Irrtümer Cèzannes, eines grundanständigen Mannes, sind oft eine Folge seiner ihm eigenen Tugenden gewesen; nur sind Irrtümer eben nie Tugenden.»

Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008

über Paul Cézanne
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«Der Arme hat es, trotz seiner so achtbaren und beeindruckenden Bemühungen, "Poussin nach der Natur zu malen" und der Meister und größte Architekt der Natur zu werden, zu nicht mehr gebracht, als eine Art neoplatonischer Maurermeister zu werden. Anstatt den erlauchten Geistern ewige Paläste zu bauen, gelangen ihm allenfalls bescheidene Hütten, in denen höchstens notleidende Bohemiens der modernen Kunst hausen können, die es gewohnt sind, ein paar Sommer lang unter Brücken oder unter dem freien Himmel des Impressionismus zu schlafen.»

Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008

über Ingres
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«Ingres' sehnlichster Wunsch war, es Raffael gleichzutun, und doch gelang ihm nur ein Ingres.»

Quellenangabe:Peter Dittmar:Künstler beschimpfen Künstler,erschienen im Reclam Verlag,2008

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