Sol LeWitt Zitate

1966
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«Die interessanteste Eigenschaft des Kubus ist, dass er relativ uninteressant ist. Im Vergleich zu anderen dreidimensionalen Formen fehlt ihm jegliche aggressive Kraft, er impliziert keine Bewegung, er ist die unemotionalste aller Formen. Er ist daher die Form, die am besten als Basiseinheit für kompliziertere Funktionen eignet, als grammatikalisches Hilfsmittel, von dem die Arbeit ausgehen kann. Weil er universal akzeptierter Standard ist, wird vom Betrachter keine Intention verlangt. Man versteht sofort, dass der Würfel einen Würfel darstellt, eine geometrische Figur, die unbezweifelbar sie selbst ist. Durch die Verwendung des Würfels vermeidet man die Notwendigkeit, eine andere Form zu erfinden, und behält sich seine Verwendung für die Erfindung vor.»

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Quellenangabe:Der Kubus

 
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«The idea becomes a machine that makes art.»

Quellenangabe:Joseph Kosuth:Art after Philosophy and After,Collected Writing, 1966-1990,erschienen im MIT Press Verlag,1991, Seite 15

über Ad Reinhardt
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«In conceptual art the idea or concept is the most important aspect of the work . . . all planning and decisions are made beforehand and the execution is a perfunctory affair. The idea becomes the machine that makes the art.»

Quellenangabe:"Paragraphs on Conceptual Art," in Artforum, summer issue, 1967

 
 Übersetzung √

«In der Konzeptkunst ist die Idee oder das Konzept der wichtigste Aspekt des Werkes ... alle, die Planung betreffenden Entscheidungen werden vorher getroffen und die Ausführung ist nur noch nebensächlich. Die Idee wird zur Maschine, die die Kunst macht.»

1967
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«For each work of art that becomes physical there are many variations that do not.»

Quellenangabe:Joseph Kosuth:Art after Philosophy and After,Collected Writing, 1966-1990,erschienen im MIT Press Verlag,1991, Seite 15

 
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«I will refer to the kind of art in which I am involved as conceptual art. In conceptual art the idea or concept is the most important aspect of the work. When an artist uses a conceptual form of art, it means that all of the planning and decisions are made beforehand and the execution is a perfunctory affair. The idea becomes a machine that makesa the art. This kind of art is not theoretical or illustrative of theories; it is intuitive, it is involved with all types of mental processes and it is purposeless. It is usually free from tge dependence on the skill of the artist as a craftsman. It is the objective of the artist who is concerned with conceptual art to make his work mentally interesting to the spectator, and therefor usually he would want it to become emotionally dry. There is no reason to suppose, however, that the conceptual artist is out to bore the viewer. It isd only the expectation of an emotional kick, to which one conditioned to expressionist art is accustomed, that would deter the viewer from perceiving this art.»

Quellenangabe:Joseph Kosuth:Art after Philosophy and After,Collected Writing, 1966-1990,erschienen im MIT Press Verlag,1991, Seite 65

 
 Übersetzung √

«Alle Ideen sind Kunst, wenn sie sich auf Kunst beziehen und innerhalb der Konventionen von Kunst liegen.»

 
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«Ideen allein können Kunstwerke sein. […] Konzeption meint eine allgemeine Richtung, während Ideen Bestandteil davon sind. In den Ideen verwirklicht sich die Konzeption.»

Quellenangabe:Gerd de Vries:Über Kunst / On Art,Künstlertexte zum veränderten Kunstverständnis nach 1965 /Artists' Writings on the Changed Notion of Art After 1965,erschienen im DuMont Verlag,1974

1970
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«Der Zeichner und die Wand treten in einen Dialog miteinander. Der Zeichner beginnt sich zu langweilen, doch später findet er dank dieser sinnlosen Tätigkeit Frieden oder Elend. Die Linien auf der Wand sind die Spuren dieses Prozesses. Jede Linie ist genauso wichtig wie jede andere Linie. Alle Linie werden ein Ding. Der Betrachter kann nur Linien auf einer Wand sehen. Sie sind sinnlos. Das ist Kunst.»

Quellenangabe:Der Zeichner und die Wand...

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