Kunst Zitate über Typografie

László Moholy-Nagy
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«Typografie ist in Druck gestaltet Mitteilung. Fotografie ist visuelle Darstellung des optisch Fassbaren. Das Typofoto ist die visuell exaktest dargestellte Mitteilung.»

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Quellenangabe:László Moholy-Nagy:Malerei, Fotografie, Film,2000

Josef Müller-Brockmann
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«Die Typografie arbeitet seit Gutenberg mit festen Regeln, die bei der Gestaltung von Druckwerken Anwendung fanden. Die Beachtung dieser Regeln erleichtert die funktionale wie auch die ästhetische Gestaltung. Die typografischen ...»

Quellenangabe:Josef Müller-Brockmann:Rastersysteme,Ein Handbuch für Grafiker, Typografen und Ausstellungsgestalter,erschienen im Niggli Verlag,2009, Seite 164

Hermann Zapf
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«Typografie ist im Grunde eine zweidimensionale Architektur. Die Harmonie der einzelnen Proportionen, die Gruppierung der Schriftzeilen, das Abwägen von Kontrast und Ausgleich, die Symmetrie wie die dynamische Spannung der axialen ...»

Quellenangabe:Hermann Zapf:Typographische Variationen,1963

Walter Brudi
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«Meiner Auffassung nach ist gute oder schlechte Typografie nicht eine Frage der Richtung oder 'Schule', sondern ausschließlich eine der Qualität. Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Alles ist im ...»

Quellenangabe:Walter Brudi:Walter Brudi,1997

Willy Fleckhaus
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«Was ich über Typografie denke, sage ich Ihnen. Sie existiert für mich nur im Zusammenhang mit einem Konzept, das ich habe. Wenn ich eine Zeitschrift mache, dann sind für mich ...»

Quellenangabe:Siegfried Unseld:Der Marienbader Korb. Über die Buchgestaltung im Suhrkamp Verlag. ,1976

Max Caflisch
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«Typographie ist eine spröde Kunst – wenn überhaupt eine.»

Quellenangabe:Max Caflisch:Schriftanalysen,Untersuchungen zur Geschichte typografischer Schriften,2003

Hans Peter Willberg
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«Neutrale Typografie gibt es nicht.»

Quellenangabe:Hans Peter Willberg:... in Szene, gesetzt.,1990, Seite 13

Kurt Weidemann

«Gute Typografie erklärt den Inhalt. Nicht den Gestalter.»

Kurt Weidemann

«Gute Typografie sucht nicht nach allem, was noch möglich ist, sondern fragt nach dem, was nötig ist.»

Hans Neuburg
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«Unter Typografie versteht der neuzeitliche Grafiker die Organisation der Fläche schlechthin, die Beherrschung jenes fesselnden und subtilen Spiels mit Formen und Spannungsträgern, dieses Aufeinanderabstimmen von divergierenden Elementen, das kontrapunktische Schaffen, ...»

Quellenangabe:Hans Neuburg:Moderne Werbe- und Gebrauchs-Grafik,1960

Jan Tschichold überEl Lissitzky
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«so ist der russe el lissitzky, einer der bedeutendsten vertreter der gegenwärtigen russischen kunst, mit verschiedenen richtungsweisenden arbeiten auf typografischem gebiet hervorgetreten.»

Quellenangabe:Jan Tschichold:Jan Tschichold,Schriften 1925-1974,erschienen im Brinkmann & Bose Verlag,1992, Seite 21

László Moholy-Nagy
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«Nicht Neugier, nicht wirtschaftliche Rücksichten allein, sondern ein tiefes menschliches Interesse an den Vorgängen in der Welt haben die ungeheure Verbreitung des Nachrichtendienstes, der Typografie, des Films und des Radios ...»

Quellenangabe:László Moholy-Nagy:Malerei, Fotografie, Film,2000

Jan Tschichold
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«Zweck jeder Typographie ist Mitteilung (deren Mittel sie darstellt). Die Mitteilung muss in kürzester, einfachster, eindringlichster Form erscheinen.»

Quellenangabe:Jan Tschichold:Jan Tschichold,Schriften 1925-1974,erschienen im Brinkmann & Bose Verlag,1992, Seite 14

Kurt Weidemann
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«Typografie ist die Kunst des feinen Maßes: ein Zuwenig und Zuschwach entfernt sich ebenso von der Meisterschaft wie ein Zuviel und Zustark. Typografie ist eine mit der Schrifttype praktizierte Methode ...»

Quellenangabe:Kurt Weidemann:Wo der Buchstabe das Wort führt,Ansichten über Schrift und Typographie,erschienen im Hatje Cantz Verlag,1997

László Moholy-Nagy
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«Die lineare, gedankenmitteilende Typografie ist nur ein vermittelndes (Not)Glied zwischen dem Inhalt der Mitteilung und dem aufnehmenden Menschen.»

Quellenangabe:László Moholy-Nagy:Malerei, Fotografie, Film,2000

Jan Tschichold
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«Elementare typographische Gestaltung ist die Schaffung der logischen und optischen Beziehung der durch die Aufgabe gegebenen Buchstaben, Wörter, Satzteile.»

Quellenangabe:Jan Tschichold:Jan Tschichold,Schriften 1925-1974,erschienen im Brinkmann & Bose Verlag,1992, Seite 15

Jan Tschichold
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«Elementare Gestaltung schließt die Anwendung jedes Ornaments (auch der ornamentalen Linie, z.B. der fettfeinen) aus. Die Anwendung von Linien und an sich elementaren Formen (Quadraten, Kreisen, Dreiecken) muß zwingend in ...»

Quellenangabe:Jan Tschichold:Jan Tschichold,Schriften 1925-1974,erschienen im Brinkmann & Bose Verlag,1992, Seite 15

Jan Tschichold
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«Elementare Gestaltung ist auch in der Typographie nie absolut oder endgültig, da sich der Begriff elementarer Gestaltung mit der Wandlung der Elemente (durch Erfindung, die neue Elemente typographischer Gestaltung schaffen ...»

Quellenangabe:Jan Tschichold:Jan Tschichold,Schriften 1925-1974,erschienen im Brinkmann & Bose Verlag,1992, Seite 16

Josef Müller-Brockmann
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«Jede Aufgabe verlangt das speziell für sie geeignete Rasternetz. Es muss dem Gestalter ermöglichen, die Bildlegenden, die Fotografien, die Zeichnungen so unterzubringen, dass sie, ihrer Bedeutung entsprechend, optisch wirksam sind ...»

Quellenangabe:Josef Müller-Brockmann:Gestaltungsprobleme des Grafikers,erschienen im Niggli Verlag,2003, Seite 92

Josef Müller-Brockmann
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«Mit Farbe, die sparsam, aber methodisch und konsequent angewandt wird, kann man die überzeugendere Wirkung erzielen als mit einer Kombination von vielen verschiedenen Farben. Wenn Farbe verwendet wird, soll sie ...»

Quellenangabe:Josef Müller-Brockmann:Gestaltungsprobleme des Grafikers,erschienen im Niggli Verlag,2003, Seite 48

Karl Gerstner

«Die Typografie ist nicht eine Kunst, obwohl sie im Dienst einer Aufgabe steht, sondern gerade deswegen.»

Kurt Weidemann

«Wer das Woherkommen nicht ergründet, findet im Wohingehen keinen Halt. Typographie sucht nicht nach allem, was noch möglich ist, sondern fragt nach dem, was nötig ist.»

Emil Ruder
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«Die kleinste technische Manipulation in der Typografie wird zur formalen Aussage. Es gibt keinen Typografen, der nicht gestaltet.»

Quellenangabe:Emil Ruder:Typographie - Ein Gestaltungslehrbuch,erschienen im Niggli Verlag,1967, Seite 7

Hans-Rudolf Lutz
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«Hauptaufgabe von Typografie und typografischer Gestaltung [ist es], eine verbale Botschaft lesbar, wenn möglich besser lesbar zu machen. Typografische Gestaltung ist also zweckgebunden. Diese Zweckgebundenheit soll aber bitte nicht als ...»

Quellenangabe:Hans-Rudolf Lutz:Ausbildung in typografischer Gestaltung,erschienen im Niggli Verlag,1996, Seite 81

Hans Peter Willberg
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«– Typografie für lineares Lesen. Motto: nicht stören – Typografie für informierendes Lesen. Motto: so deutlich wie nötig – Typografie für selektierendes Lesen. Motto: so deutlich wie möglich – Typografie ...»

Quellenangabe:Hans Peter Willberg:Lesetypografie,erschienen im Verlag Hermann Schmidt,2005, Seite 4

Kurt Weidemann

«Typografie kann so wenig Selbstzweck sein, wie Kommunikation Selbstzweck sein kann.»

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